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Ammerbucher GAL gibt einen Ausschuss-Sitz an SPD ab

Vier Vize für den Schultes

Mit einem Abstimmungsmarathon begann am Montag die Amtsperiode des neuen Ammerbucher Gemeinderats.

22.07.2009
  • Uschi Hahn

<strong>Ammerbuch.</strong> Karl Haischt (CDU), Lane Egeler (BWV), Christian Nagel (BWV), Elisabeth Schmengler (GAL), Maureen Seeger (GAL), Bernd Walter (FWV) und Jochen Wellhäußer (FWV): In alphabetischer Reihenfolge begrüßte Bürgermeister Friedrich von Ow am Montagabend in der Entringer Kelter die sieben Neulinge im jetzt nur noch 20-köpfigen Ammerbucher Gemeinderat. „Vor uns liegen große Herausforderungen“, sagte von Ow und sprach von „dunklen Wolken“, unter denen die Kommunalpolitik stehe: „Was die finanzielle Seite angeht, sieht es ganz schön eng aus.“ Dennoch verbreitete er Zuversicht: „Wir packen das gemeinsam.“

Nach der Amtsverpflichtung – von Ow ließ auch die altgedienten Bürgervertreter geloben, „die Rechte der Gemeinde gewissenhaft zu wahren und ihr Wohl und das ihrer Einwohner nach Kräften zu fördern“ – stand die Besetzung der Ausschüsse auf der Tagesordnung. Die Fraktionen hatten sich bereits vorab darauf verständigt, dies im Wege der Einigung zu tun. Dazu müssten alle anwesenden Stimmberechtigten einschließlich Bürgermeister dem Vorschlag über die Verteilung der Sitze auf die Gruppierung und die personelle Besetzung zustimmen. „Wenn nur einer dagegen ist oder sich der stimme enthält, ist eine Einigung nicht zustande gekommen“, stand in der Gemeinderatsvorlage. „Wenn wir uns einigen wollen, müssen wir das einstimmig tun“, übersetzte von Ow die Vorschrift. Und der Gemeinderat war sich einig. Ohne Gegenstimme oder Enthaltung wurden die Personal-Vorschläge der Fraktionen durchgewunken. Eigentlich stehen der GAL, die mit sechs Sitzen zur stärksten Fraktion wurde, sowohl im Verwaltungsausschuss und Schulbeirat als auch im Technischen Ausschuss und Umlegungsausschuss je drei Sitze zu. Auf einen der Sitze im Technischen Ausschuss und Umlegungsausschuss aber verzichtete die GAL zugunsten von Ulla Kloos, der nunmehr einzigen SPD-Vertreterin im Gemeinderat. „Wir haben der SPD einen Sitz abgegeben, damit sie in den Ausschüssen jeweils vertreteten ist“, erklärte Dr. Marita Berger.

Noch nicht alle

Ortsvorsteher gewählt

Die GAL stellt als stärkste Fraktion nun auch die Erste Stellvertreterin des Bürgermeisters. Marita Berger wurde mit 17 Ja-, zwei Neinstimmen und zwei Enthaltungen. Konrad Storz (CDU) erhielt als Zweiter Stellvertreter 20 Ja- und eine Neinstimme. Reinhold Bauer (BWV), der im Reigen der Bürgermeister-Vize Entringen vertritt, das keinen Ortsvorsteher mehr hat, bekam 17 Ja-, drei Neinstimmen und eine Enthaltung. Günther Höckh (BWV) aus dem ebenfalls Ortschaftsrats-losen Pfäffingen erhielt 16 Ja-, zwei Neinstimmen und drei Enthaltungen.

Von den vier Ammerbucher Ortschaftsräten haben sich bisher nur die aus Altingen, Poltringen und Reusten konstituiert, ihre bisherigen Ortsvorsteher wieder nominiert und Stellvertreter benannt (das TAGBLATT berichtete). Der Gemeinderat bestätigte diese Vorschläge: Für Altingen wurde Richard Teufel (FWV) mit 15 Ja-, vier Neinstimmen und zwei Enthaltungen als Ortsvorsteher gewählt, als sein Erster Stellvertreter erhielt Gottfried Niethammer (FWV) zwölf Ja-, fünf Neinstimmen und vier Enthaltungen, Dietmar Hammer (GAL) als Zweiter Stellvertreter kam auf 15 Ja-, zwei Neinstimmen und vier Enthaltungen.

Der als Poltringer Ortsvorsteher nominierte Reinhold Hess (BWG) kam nach seinem Streit mit dem neu gewählten Ortschaftsratsmitglied Lothar Wütz-Botsch (GAL) auf 14 Ja-, fünf Neinstimmen und zwei Enthaltungen. Sein Stellvertreter Matthias Wellhäußer (CDU) erhielt 14 Ja-, zwei Neinstimmen und fünf Enthaltungen.

Für Reusten wurde Herbert Gräb (WGR) mit 15 Ja-, vier Neinstimmen und zwei Enthaltungen als Ortsvorsteher bestätigt. Sein Stellvertreter Jürgen Parchem (WGR) erhielt zwölf Ja-, vier Neinstimmen und fünf Enthaltungen.

<div class='kasten_ueberschrift'> <div class='grundtext'> Breitenholzer Ortschaftsrat spät dran </div> </div> <div class='kasten_text'> <div class='grundtext'> Anders als in Altingen, Poltringen und Reusten hat sich in Breitenholz der neue Ortschaftsrat bisher nicht konstituiert. Mehrere der neuen Ortschaftsräte seien im Urlaub gewesen, erklärte der bisherige Ortsvorsteher Günther Eißler auf TAGBLATT-Nachfrage. Auch gab es offenbar Probleme bei der Suche nach der Nachfolge für Eißler, der nicht mehr kandidiert hatte. Am Montag aber habe man sich darauf geeinigt, Christoph Bechtold (BWV) für das Amt zu nominieren. Bechtold selbst hatte zwar für den Ortschaftsrat kandidiert, war aber nicht gewählt worden. Laut Eißler, der bis zur Wahl des neuen Ortsvorstehers die Geschäfte weiter führt, soll die konstituierende Sitzung erst im September stattfinden. </div> </div>

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22.07.2009, 12:00 Uhr
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