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„Vielleicht könnte es ja gut werden!“
Er beginnt mit einer Aufforderung zum Tanz: Chris Dercon. Foto: dpa
Theater

„Vielleicht könnte es ja gut werden!“

Endlich kann er es den Kritikern zeigen: Chris Dercon freut sich auf seinen Start als Intendant der Berliner Volksbühne.

04.09.2017
  • DPA

Berlin. Museumsmann Chris Dercon (59) kämpft als neuer Intendant der Volksbühne in der Nachfolge von Frank Castorf gegen massive Skepsis. Dabei geht es erst am Sonntag los – mit einem zehnstündigen Tanzspektakel.

Welche Themen behandeln die Choreografien?

Chris Dercon : Boris Charmatz' Choreografien handeln von Gemeinschaft, Teilhabe und Teilnahme. Um es kurz zu sagen: Es geht um Zusammengehörigkeit. Der Künstler sagt, dass er Tanz nutzt, um unterschiedliche Menschen zusammenzubringen. Ich hoffe, dass seine Arbeit auch zu einer konstruktiven Debatte um die Bedeutung der Volksbühne beiträgt: Wer ist „das Volk“, für das sie eine Bühne sein soll?

Wie animieren Sie zum Tanzen?

„Fous de danse“ auf dem Tempelhofer Flugvorfeld wird ein zehnstündiges Tanzspektakel mit insgesamt 18 Programmpunkten, die am Stück und ohne Pausen aufgeführt werden. Anne Teresa de Keersmaeker, Ruth Childs, Mithkal Alzghair, Christopher Roman, Boris Charmatz selbst und viele andere treten auf. Es gibt aber auch Choreografien, die zum Mitmachen einladen. Zuletzt habe ich das mit Boris Charmatz und seiner Truppe in London in der Turbinenhalle der Tate Modern erlebt. Über das Wochenende verteilt kamen 50 000 Menschen aus der ganzen Stadt, von denen sehr viele mittanzten, auch unsere Künstler und unser Aufsichtspersonal.

Werden die auf Tempelhof lebenden Geflüchteten einbezogen?

Ja, die Geflüchteten und der betreuende Sozialdienst Tamaja waren unsere ersten Gesprächspartner auf Tempelhof. Es leben inzwischen übrigens nur noch etwa 200 Menschen in den Hangars – sie sind natürlich wie ganz Berlin eingeladen. Nicht nur zu „Fous de danse“, sondern auch zu den Proben und den Vorstellungen unserer Schauspielproduktion „Iphigenie“ ab dem 30. September, die wir im Hangar 5 auf Arabisch aufführen, mit deutschen und englischen Übertiteln.

Was sagen Sie den Kritikern?

Man sollte dem Neuen eine Chance und Zeit zur Entfaltung geben. Vielleicht könnte es ja sogar gut werden!

Wird das eine Befreiung für Sie?

Ich freue mich unheimlich, dass es jetzt losgeht. dpa

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04.09.2017, 06:00 Uhr
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