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Vieles neu macht der Herbst
Kaum auf dem Markt, schon wieder runderneuert: Microsoft hat ein Update für sein neues Betriebssystem Windows10 herausgebracht. Es soll einige Funktionen verbessern. Allerdings kann es mit manchen anderen Sicherheitsprogrammen und Analysetools, die auf Geräten installiert sind, Schwierigkeiten geben. Foto: dpa
Microsoft bringt ein Update für sein aktuelles Betriebssystem Windows10

Vieles neu macht der Herbst

Mit knapp 200 neue Funktionen überrascht Windows seine Nutzer beim Herbst-Update für Windows 10. Viele Veränderungen in der Version 1511 gehen angeblich auf die Wünsche der Nutzer zurück, sagt Microsoft.

28.11.2015
  • GEORG H. PRZIKLING

Die zweite Ausgabe von Windows 10 wurde bisher unter dem Codenamen "Threshold 2" (TH2) gehandelt. Beim Blick in die Update-Funktion des Betriebssystems kann man sie aber leicht übersehen. Dort firmiert sie unter der unscheinbaren Bezeichnung "Upgrade auf Windows 10, Version 1511".

Dabei ist die "Version 1511" alles andere als unwichtig. Es handelt sich vielmehr um das erste große Funktions-Upgrade, das Microsoft seinem jüngsten Windows-Spross seit dessen Erscheinen im Sommer des Jahres verpasst. Derartige Upgrades will Microsoft künftig alle paar Monate herausbringen - und Version 1511 macht jetzt eben den Anfang und stattet den Rechner mit neuen Features aus.

Zu den Neuerungen gehört beispielsweise eine verbesserte "Cortana"-Version: Die digitale Sekretärin ist jetzt in der Lage, handschriftliche Notizen wie Mail-Adressen und Telefonnummern zu erkennen. Das funktioniert natürlich nur bei Geräten, die Eingaben von Hand via Touchscreen erlauben.

Ausnahmslos alle Win10-Anwender profitieren dagegen von der Möglichkeit, angedockte Fenster individuell anzupassen: Hat man zwei Programmfenster an der linken und rechten Bildschirmseite platziert, lässt sich ihre Breite künftig gemeinsam ändern. Auf diese kann man ein weniger wichtiges Fenster reduzieren und den gewonnenen Platz automatisch dem Nachbarfenster zuschlagen.

Daneben liefert das Herbst-Upgrade viele aktualisierte Anwendungen wie die Mail-, die Fotos- oder etwa die OneNote-App. Anhänger der aus Windows 8 übernommenen Kacheln kommen ebenfalls auf ihre Kosten. Sie können künftig die Kachelgruppen im Startmenü von Windows 10 vierspaltig darstellen - in der Ur-Ausgabe ließ Windows 10 lediglich drei Spalten zu.

Unter der Haube hat sich bei Windows 10 ebenfalls etwas getan. So ist das Betriebssystem jetzt in der Lage, bei Speicherknappheit ungenutzte Teile des Arbeitsspeichers (RAM) zu komprimieren. Die Funktion mit der Bezeichnung "Compression Store" soll verhindern, dass Windows Dateien in die Auslagerungsdatei verschiebt, die sich auf der Festplatte befindet und langsamer arbeitet als echter RAM.

Glaubt man den Worten von Windows-Manager Terry Myerson, soll das Herbst-Upgrade auch für kürzere Bootzeiten beim Einschalten des PCs sorgen. Im Microsoft- Windows-Blog (http://blogs.windows.com/windowsexperience/2015/11/12/first-major-update-for-windows-10-available-today) jedenfalls schreibt der Microsoft-Verantwortliche, dass Version 1511 des Betriebssystems "...auf dem gleichen Gerät knapp 30 Prozent schneller bootet als Windows 7." Die mit Abstand wichtigste Änderung, die das "neue" Windows 10 mitbringt, ist jedoch, dass es eine saubere Neuinstallation erlaubt. Bisher war es so, dass Besitzer von Windows 7 oder 8, die auf Windows 10 umsatteln wollten, das Upgrade über das installierte System stülpen mussten. Umsteigewillige waren also stets gezwungen, die Altlasten des vorherigen Systems zu übernehmen. Mit der Herbst-Ausgabe ändert Microsoft das Vorgehen nun. Wer es herunterlädt, kann es auch auf eine leere Festplatte aufspielen und zwecks Autorisierung einfach seinen Windows 7-, 8- oder 8.1-Lizenzschlüssel eingeben.

Übrigens: Wegen der derzeit völlig überlasteten Microsoft-Server kann es durchaus sein, dass man das Herbst-Upgrade noch gar nicht angeboten bekommt. In diesem Fall kann man sich gedulden - oder das "Media Creation Tool" ("Medienerstellungstool") von Microsoft besorgen. Vorteil: Das Programm lädt das Herbst-Upgrade herunter und erzeugt daraus einen Installationsdatenträger (USB-Stick oder DVD). Damit lässt sich anschließend eine saubere Neuinstallation von Windows 10 auf einer leeren Festplatte durchführen. Das "Media Creation Tool" bekommt man auf der Webseite http://windows.microsoft.com/de-de/windows-10/media-creation-tool-install, indem man dort auf die Schaltfläche "Tool jetzt herunterladen" klickt, die Dateigröße beträgt rund 17,6 Megabyte.

Wichtig: Besitzer eines Windows 7- oder Windows 8-Rechners, die jetzt den Umstieg wagen, sollten auf alle Fälle zuvor eine Sicherung ihres Alt-Systems durchführen.

Dazu gehört, sich die Lizenzschlüssel der bisher genutzten Programme zu notieren und selbst erstellte Dokumente auf einen externen Datenträger zu kopieren. Wer unsicher ist, ob sein PC überhaupt mit Windows 10 klar kommt, legt sich eine Komplett- oder 1:1-Kopie (Image) seiner System-Platte an. Treten beim späteren Einsatz von Windows 10 Probleme auf, ist es damit möglich, zum vorherigen Betriebssystem zurückzukehren.

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28.11.2015, 08:30 Uhr
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