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Viele Tote nach Erdbeben in Mexiko
Das Beben war bis im 700 Kilometer entfernten Mexico-Stadt spürbar und trieb viele Menschen aus ihren Häusern. Foto: afp
Naturgewalt

Viele Tote nach Erdbeben in Mexiko

Die heftigen Erdstöße ereignen sich in der Nacht auf Freitag. Eine Tsunamiwarnung wird wieder aufgehoben.

09.09.2017
  • DPA

Mexiko-Stadt. Mindestens 58 Tote, unzählige Häuser eingestürzt, hunderte Verletzte: Ein Erbeben der Stärke 8,2 hat die Menschen in Mexiko im Schlaf überrascht. Sein Epizentrum lag im Pazifik, 137 Kilometer südwestlich von Tonalá im Bundesstaat Chiapas, in 19 Kilometern Meerestiefe. Rund 50 Millionen Menschen spürten die heftigen Erdstöße – auch in der 700 Kilometer entfernten Hauptstadt Mexiko-Stadt.

Zeitweise waren 1,5 Millionen Menschen in Mexiko ohne Strom. Für die Pazifikregion wurde eine Tsunamiwarnung ausgegeben. Das Seismologische Institut des Landes hatte zunächst eine Stärke von 8,4 ermittelt, später wurde der Wert auf 8,2 gesenkt. Beide Werte wären die bisher stärksten gemessenen Erdbebenwerte in Mexiko. Das European-Mediterranean Seismological Centre gibt 8,1 an.

Im Bundesstaat Tabasco starb ein Baby, weil ein Beatmungsgerät im Krankenhaus wegen eines Stromausfalls nicht mehr funktionierte. Insgesamt verloren in Tabasco drei Menschen ihr Leben, wie der dortige Gouverneur Arturo Núñez mitteilte. Im Bundesstaat Chiapas wurden mindestens zehn Tote gefunden.

Nach Angaben des Gouverneurs des Staates Oaxaca, Alejandro Murat, starben allein in Oaxaca 45 Menschen. Ein Hotel stürzte komplett ein, viele Häuser sind zerstört, Autos sind von Trümmern begraben. In der Stadt Juchitán starben 17 Menschen, ein Teil des Rathauses stürzte ein.

Es gab bis gestern Abend mindestens 38 Nachbeben mit Stärken zwischen 4,0 und 5,7. Staatspräsident Enrique Peña Nieto sagte, die Experten befürchteten Nachbeben mit Stärken bis zu 7,0.

In Chiapas und im Bundesstaat Oaxaca hatten die Behörden die Bewohner in Küstennähe dazu aufgerufen, sich in Sicherheit zu bringen, da zunächst mit einem Tsunami gerechnet werden musste. Die Tsunamiwarnung betraf auch Staaten in Mittelamerika und Ecuador in Südamerika.

Im Golf zieht ein Hurrikan heran

Der Leiter des Zivilschutzes, Luis Felipe Puente, warnte die Menschen an der Küste der Bundesstaaten Oaxaca und Chiapas vor Wellen von bis zu 4,20 Meter Höhe – doch die Tsunamibefürchtungen bestätigen sich zunächst nicht. Die Bewohner von Puerto Madero, einem Hafenort in der Nähe der Grenze zu Guatemala, waren vorsichtshalber in Sicherheit gebracht worden. Vielerorts rannten verängstigte Menschen auf die Straßen.

Die betroffene Region liegt auf dem Pazifischen Feuerring, der immer wieder von heftigen Erdbeben erschüttert wird. Im Golf von Mexiko ist derzeit außerdem der Hurrikan „Katia“ unterwegs. Eine Hurrikan-Warnung sei für Teile des Staats Veracruz ausgegeben worden, berichtete der Wettersender Hurricane News. Im Osten Mexikos könnte es am Freitag und am Wochenende zu heftigem Regen und Sturmböen kommen. Das Beben war auch in Mexikos Nachbarland Guatemala stark zu spüren und hatte dort eine Stärke von 7,7. dpa

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09.09.2017, 06:00 Uhr
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