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Existenzgründer

Viel frisches Geld für Start-ups

Investoren geben im ersten Halbjahr eine Rekordsumme aus. Der Großteil fließt nach Berlin.

16.07.2019

Von ROLF OBERTREIS

Frankfurt. Berlin bleibt mit deutlichem Abstand Start-up-Hauptstadt in Deutschland. Das belegen die Daten von neuen Finanzierungen im ersten Halbjahr 2019. Bei 131 Finanzierungsrunden flossen Start-ups in Berlin 2,1 Mrd. EUR zu, das sind fast 30 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2018.

Zugleich sind die 76 Prozent der Löwenteil der Rekordsumme von insgesamt 2,8 Mrd. EUR, die Investoren von Januar bis Juni jungen deutschen Unternehmen zur Verfügung gestellt haben. Den mit Abstand größten Betrag konnte das Reise-Start-up GetYourGuide mit 428 Mio. EUR einsammeln. Mit 266 Mio. EUR rangiert die Online-Bank N26 auf Rang 2. Dies ergibt eine Analyse der Unternehmensberatung EY.

„Der Boom der Start-up-Szene geht weiter“, sagt EY-Deutschland-Chef Hubert Barth. Dabei habe sich das Start-up-Ökosystem in Berlin als sehr stark erwiesen. „Hier stimmen die Rahmenbedingungen auch im internationalen Vergleich, hier werden Trends besonders schnell aufgegriffen und umgesetzt. Längst haben ausländische Investoren Berlin auf dem Schirm.“

Von zehn der größten Finanzierungsrunden im ersten Halbjahr gingen neun nach Berlin – unter anderem an das Tech-Start-up Adjust (201 Mio. EUR) und an das deutsch-französische Arzt-Termin-Start-up Doctolib (150 Mio. EUR). Hinter Berlin kommen Bayern auf Platz zwei (204 Mio. EUR) und Baden-Württemberg auf Platz drei (150 Mio. EUR). Rolf Obertreis

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Erstellt:
16. Juli 2019, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
16. Juli 2019, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 16. Juli 2019, 06:00 Uhr

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