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Brit Awards

Viel Musik und ein paar offene Fragen

Der Rapper Stormzy und der Youtube-Star Dua Lipa erhalten je zwei Preise. Ed Sheeran zeigt Stil.

23.02.2018

Von CLAUDIA REICHERTER

Zayn Malik ging bei den Brit Awards leer aus, Rita Oras Mieder regte Debatten ums weibliche Selbstbild an. Foto: dpa

London. Nur einer zog bei den Brit Awards 2018 eine Schnute: Liam Gallagher, der für die erkrankte Ariana Grande einen Song im Gedenken an die Terroropfer von Manchester sang. Vielleicht, weil er am Mittwoch in der Londoner O2-Arena keine der von Anish Kapoor entworfenen Trophäen erhielt. Den Preis für den besten Solo-Künstler, für den neben Ed Sheeran, Loyle Carner und Rag'n'Bone Man auch Gallagher nominiert war, schnappte ihm der Londoner Rapper Stormzy weg.

Der bestritt den Abschluss der Show in künstlich strömendem Regen, nachdem ihn die britische Schallplattenindustrie auch fürs Album des Jahres ausgezeichnet hatte. Das macht den 24-Jährigen, der Gott für seinen Erfolg dankte, zum Abräumer des von Justin Timberlake eröffneten Abends.

Sein weibliches Pendant: Youtube-Star Dua Lipa wurde als beste britische Künstlerin und bester Nachwuchsact geehrt. Die 22-Jährige plädierte für „mehr Frauen auf den Bühnen und in der Welt“ – um dann in einer Art Bademoden-Flashmob ihre Frauenpower-Hymne „New Rules“ darzubieten. Mit Rita Oras Auftritt in weißer Unterwäsche und Little Mix' gewohnt tiefen Dekolletés regte das sogleich Diskussionen ums weibliche Selbstbild an.

Weitere Gewinner: Rag'n'Bone Man (beste Single), Harry Styles (bestes Video), Gorillaz (beste britische Band), Foo Fighters (Band international), Lorde (Künstlerin international) und Kendrick Lamar (Künstler international). Der Rap-Star hielt die sympathischste Dankesrede und legte einen mehrfach unterbrochenen Auftritt hin – technischer Defekt oder Satire? Das blieb offen. Keine Frage hingegen: Ed Sheeran gebührt ein zusätzlicher Preis für Stil. In vier Kategorien übergangen, widmete er seine Trophäe für den „globalen Erfolg“ seiner Plattenfirma – ganz ohne Schnute. Claudia Reicherter

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Erstellt:
23. Februar 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
23. Februar 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 23. Februar 2018, 06:00 Uhr

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