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Mit Akolo und Ginczek

VfB will erste Auswärtspunkte holen

Hannes Wolf hat in seiner bisher so harmlosen Offensive nun immerhin die Wahl.

28.09.2017
  • dpa/lsw

Stuttgart. Sein mit zwei Saisontoren bester Torschützen Chadrac Akolo ist wieder fit, auch Daniel Ginczek könnte am Samstag (15.30 Uhr/Sky) bei Eintracht Frankfurt erstmals in der Startelf des VfB Stuttgart stehen. «Wir kriegen personell jetzt richtig Optionen», sagte VfB-Coach Wolf am Donnerstag. Ob er gleichzeitig den bisher so glücklosen Simon Terodde damit erstmals auf der Bank lassen könnte, ließ der Trainer offen.

Gerade für seine Auswärtsaufgaben scheint der VfB derzeit besonders auf eine breite personelle Auswahl angewiesen zu sein. Denn die bisherige Bilanz auf fremden Plätzen ist deprimierend. Wolfs Mannschaft verlor alle drei bisherigen Gastspiele in der Fußball-Bundesliga und kassierte dort alle der bisherigen sieben Gegentreffer. Für den vierten Auswärtsversuch am Samstag ist der 36-Jährige dennoch optimistisch: «Wir haben klar das Gefühl, dass wir was holen können.»

Dafür muss der VfB vor allem im Angriff gefährlicher werden. Insgesamt erzielten die Schwaben bisher nur drei Treffer - zwei davon gehen auf das Konto von Offensivspieler Akolo. Der 22-Jährige war nach einer Zerrung zuletzt ausgefallen, wird aber am Samstag wieder spielen können - und wird sehr wahrscheinlich direkt wieder in die Startelf rücken. «Chadrac hat in der Offensive große Qualitäten und ist für uns ein wichtiger Spieler», sagte sein Coach.

Eben jene große Offensivqualitäten lässt Terodde aktuell vermissen. Zwar hatte er in den ersten Bundesliga-Spielen viel für die Mannschaft gearbeitet - bei den Abschlüssen aber sehr unglücklich agiert. Natürlich würde es Terodde ärgern, dass er noch kein Tor geschossen habe, sagte Wolf. Dennoch stünde er immer im Dienst der Mannschaft. Dennoch könnte er bei der Eintracht erstmals in dieser Saison zunächst auf der Bank Platz nehmen und damit den Weg für Ginczek frei machen.

Unabhängig von der Aufstellung hat Wolf großen Respekt vor dem Gegner: «Wir wissen, dass wir am Limit spielen müssen, um etwas zu holen.» Die Eintracht sei eine gute Mannschaft, die auch «aggressiv und abgezockt» spielen kann. Vor allem vor Frankfurts Neuzugang Kevin-Prince Boateng äußerte der Stuttgarter Trainer Respekt. Und auch von der bisher ebenfalls durchwachsenen Bilanz der Eintracht, die ebenfalls sieben Punkte auf dem Konto hat, lässt er sich nicht blenden. Die bisherigen Spiele der Eintracht in der laufenden Saison seien «total knapp» ausgegangen.

Dabei könnten die Voraussetzungen für den ersten Auswärtsspiel des VfB kaum günstiger sein: Auf dem heimischen Rasen haben die Hessen bisher beide Spiele gegen VfL Wolfsburg und FC Augsburg verloren und dabei drei Gegentore kassiert.

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28.09.2017, 15:24 Uhr | geändert: 28.09.2017, 16:13 Uhr
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