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VfB mutig nach Mainz - Darmstadts Trainer Schuster dementiert Kontakte
Der polnische VfB-Keeper Przemyslaw Tyton: Hält der 28-Jährige das Stuttgarter Tor heute Abend im Punktspiel beim FSV Mainz 05 dicht? Foto: Eibner
Spannende Spätschicht

VfB mutig nach Mainz - Darmstadts Trainer Schuster dementiert Kontakte

Unruhe vorm richtungsweisenden Punktspiel des VfB Stuttgart heute Abend in Mainz: Darmstadts Trainer Dirk Schuster hat Spekulationen über einen Wechsel zum Bundesliga-Konkurrenten dementiert.

11.12.2015
  • WOLFGANG SCHEERER (MIT DPA)

Stuttgart/Mainz. Von 2009 bis 2012 hat er sich bei den Stuttgarter Kickers einen Namen als Trainer gemacht. Jetzt sorgt Dirk Schuster in der Fußball-Bundesliga mit Aufsteiger Darmstadt 98 für Furore. Umso mehr gibt es jetzt Unruhe wegen des Gerüchts, der 47-Jährige stehe in Verbindung mit dem abstiegsbedrohten VfB. Prompte Reaktion: "Ich kann versichern, dass ich weder direkt noch über Mittelsmänner Kontakt zum VfB hatte", sagt Schuster. "Wir werden alles daran setzen, dass wir nächstes Jahr im Mai hier wieder gemeinsam feiern können."

Schusters Vertrag bei den "Lilien" läuft bis 2018. VfB-Interimstrainer Jürgen Kramny hat noch exakt drei Spiele als Stuttgarter Chefcoach vor sich: Das erste heute, 20.30 Uhr, beim Tabellensiebten Mainz 05, wo er selbst im Verein insgesamt 13 Jahre verbracht hat, zunächst als Spieler, später als Co-Trainer. Zur Winterpause soll der 44-Jährige beim VfB wieder auf die alte Position rücken und die ebenfalls abstiegsgefährdete Drittliga-Mannschaft betreuen. Kommende Woche geht es dann für ihn auf die Zielgerade: beim DFB-Pokalspiel am Mittwoch, 19 Uhr, gegen den Zweitligisten Eintracht Braunschweig und zum Abschluss des Fußball-Jahres am Samstag, 19. Dezember, daheim gegen Wolfsburg (18.30 Uhr).

Die Stuttgarter Defensive hat Kramny bisher zumindest ein klein wenig stabilisiert, fürs Bremer Gegentor konnte Przemyslaw Tyton zuletzt nichts - der Schuss war unglücklich abgefälscht. Hält der Pole heute in Mainz das Tor dicht?

Während der VfB mit elf Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz hängt, haben die Mainzer ihre Schwächephase überwunden und sind mit 23 Zählern auf Tuchfühlung zu den Europa-League-Plätzen. Trotz der unterschiedlichen Ausgangslage und des ernüchternden 1:1 im Kellerduell gegen Bremen sieht Kramny "natürlich Chancen", in Mainz erfolgreich abzuschneiden: "In der ersten Halbzeit gegen Werder haben wir vieles gut gemacht." Sportvorstand Robin Dutt fügt hinzu: "Warum sollen wird da nicht auch mit gesundem Selbstvertrauen und Mut spielen?"

Im Tabellenkeller ist jedenfalls (noch) vieles in Bewegung. Wie vor einem Jahr beim VfB, als er schließlich frustriert zurücktrat, gerät unterdessen Trainer Armin Veh langsam in die Bredouille mit Eintracht Frankfurt. Die Hessen, die am Sonntagabend in Dortmund spielen, könnten bei einer weiteren Niederlage ebenfalls in die Abstiegszone rutschen. Verfolger Werder Bremen (Heimspiel morgen gegen Köln) hat ebenfalls 14 Punkte, der FC Augsburg (Heimspiel am Sonntag gegen Schalke) auf dem Relegationsplatz 13 Zähler. Veh hat in der Krise den Ton bei der Eintracht ziemlich verschärft und Verstärkung für die Rückrunde angekündigt. "Ich will keine Erklärungen mehr. Ich habe keine Freude mehr, ich kann auch keine Freude vermitteln. Sollen wir uns in den Abstieg lachen?", sagte der 54-Jährige jetzt. Noch immer ist Veh von der peinlichen 0:1-Niederlage im Bundesliga-Derby am Sonntag gegen Dirk Schusters starke Darmstädter "richtig angefressen".

Zu den angestrebten Verstärkungen in der Winterpause sagte der Chefcoach: "Wir werden uns neu aufstellen. Wir brauchen einen neuen Spirit." Auch Manager Bruno Hübner sagte nach nur einem Sieg in den vergangenen elf Bundesliga-Spielen, man werde "den Resetknopf drücken - mit frischem Blut und einer anderen Konkurrenzsituation neu starten". Armin Veh stellte derweil ganz klar, dass Aufgeben wie im vergangenen Jahr beim VfB diesmal für ihn keine Option sei: "Ich bin nicht müde, ich höre hier nicht auf."

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11.12.2015, 08:30 Uhr
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