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VfB Stuttgart verspielt beim 1:1 gegen Bremen den erhofften Sieg
Wieder zu wenig

VfB Stuttgart verspielt beim 1:1 gegen Bremen den erhofften Sieg

Nach drei Pleiten in Serie gestern Abend lediglich ein Punkt im Kellerduell gegen Werder Bremen: Auch beim 1:1 (1:0) hat der VfB enttäuscht. Nur ein Punkt trennt die Stuttgarter von Schlusslicht Hoffenheim.

07.12.2015
  • WOLFGANG SCHEERER

Stuttgart. "Wir haben einen harten Weg vor uns." VfB-Kapitän Christian Gentner brachte es nach dem 1:1 gegen Bremen mit einem Satz kühl auf den Punkt. Torschütze Lukas Rupp sagte enttäuscht: "Wir hätten uns den Sieg verdienen können, haben das Spiel aber aus der Hand gegeben." In Mainz am Freitagabend und danach im letzten Punktspiel 2015 gegen Wolfsburg sind nur schwerlich Zähler zu erwarten.

Umso größer war die Hoffnung fürs erste Heimspiel nach dem 0:4-Schocker gegen Augsburg, zugleich Jürgen Kramnys Heim-Premiere als Trainer. Serey Dié kehrte nach Gelb-Sperre als Abblocker ins Mittelfeld zurück. Georg Niedermeier, Eigentor-Schütze von Dortmund (1:4), musste auf die Bank. Innenverteidiger durfte nun wieder Toni Sunjic spielen. Sein Nebenmann Timo Baumgartl hatte nach einer Viertelstunde per Kopf eine vielversprechende Chance. Der Ball landete neben dem Pfosten. Bis zur allerersten Möglichkeit hatten sich die 46 590 Zuschauer elf Minuten langweilen müssen: Werder-Keeper Felix Wiedwald klärte bei Daniel Schwaabs etwas verzogenen Schuss allerdings mit den Fingerspitzen.

Kramnys Aufstellung war diesmal fast deckungsgleich mit denen seines Vorgängers Alexander Zorniger. Das zeigt: Alternativen sind rar. Seltenheitswert hatten auch Torgelegenheiten, obwohl die schwächsten Abwehrreihen aufeinandertrafen. Beim VfB verpasste Timo Werner am Fünfmeterraum, als er an Filip Kostics scharfem Querpass am Ball vorbeischlug (22.). Viel Glück hatte der VfB bei der einzigen gefährlichen Bremer Aktion vor der Pause: Ungelenk holte Baumgartl Anthony Ujah, der Sunjic umkurvt hatte, im Strafraum von den Füßen (30.). Schiedsrichter Florian Meyer pfiff statt Elfmeter Abstoß. Völlig unverständlich für die Werder-Fans die ihrerseits mit Pfiffen reagierten.

Die VfB-Anhänger durften dann nur drei Minuten später das 1:0 bejubeln: Kostic legte auf dem linken Flügel einen furiosen Sprint hin, schlug den Ball auf gut Glück zurück, und Rupp nagelte wuchtig den Führungstreffer unter die Latte.

Uwe Seelers Enkel Levin Öztunali machte es aus ebenfalls nur wenigen Metern weniger gut: Frei vor Przemyslaw Tyton jagte er die Kugel über den VfB-Kasten (45.).

Die zweite Halbzeit begann mit unrühmlichem Lichtblick: Trotz stark verschärfter Sicherheitskontrollen gelang es Werder-Fans, Pyros zu zünden. Zündende Ideen im Spiel fehlten. Vieles war zufällig: Ein missratener Konter des VfB führte fast zum Ausgleich. Der Ball segelte zurück in den Sechzehner, Ujah kam ran, Tyton rettete (59.). In der 71. Minute schlug Ujah zu: Sunjic hatte Clemens Fritz Distanzschuss abgefälscht, Tyton flog vorbei, der Stürmer schob ein. Nach Öztunalis Lattentreffer (85.) und einer Glanzparade Wiedwalds gegen Werner (87.) hatte sich Bremen den Punkt zu Recht erstritten. Für den VfB ist dieses Unentschieden gegen einen schwachen Gegner klar zu wenig.

Dem angezählten Werder-Trainer Viktor Skripnik jedoch hat der Punkt zunächst den Job gerettet.

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07.12.2015, 08:30 Uhr
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