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Fußball-Bundesliga

VfB-Coach Zorniger will Leverkusen «hinten packen»

Nach dem eminent wichtigen ersten Heimsieg will der VfB Stuttgart gegen Bayer 04 Leverkusen nachlegen.

22.10.2015
  • dpa

Stuttgart. «Jetzt geht es darum, diesem Dreier einen zweiten folgen zu lassen bzw. zu punkten. Das würde uns sehr gut tun», sagte Trainer Alexander Zorniger am Donnerstag. Denn im Fall einer Niederlage droht dem schwäbischen Fußball-Bundesligisten erneut der Absturz auf einen Abstiegsplatz.

Allerdings ist der VfB am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen die Werkself klarer Außenseiter. Leverkusen hat beim spektakulären 4:4 in der Champions League gegen AS Rom zwar körperlich Kraft gelassen, aber mental sicher einen gewaltigen Schub erhalten.

Hinzu kommt, dass sich die personelle Lage der Stuttgarter weiter verschärft hat. Die Hoffnung auf eine Rückkehr der beiden Stammkräfte Christian Gentner (Achillessehnenbeschwerden) und Filip Kostic (Muskelfaserriss) hat sich zerschlagen. «Unsere Verletzten fallen weiter aus. Die Lage entspannt sich nicht», sagte Zorniger. Bei Torhüter Mitch Langerak (Knieoperation), Torjäger Daniel Ginczek (Bandscheibenoperation) und Robbie Kruse (Muskelfaserriss) dauert es eh noch länger. Zudem fehlt beim Tabellen-15. gegen Leverkusen der gelb-rot gesperrte defensive Mittelfeldstratege Serey Dié.

Besonders der Ausfall beider etatmäßigen Sechser Gentner und Serey Dié ist ein schwerer Nachteil. Lukas Rupp hat zuletzt zwar durch Laufstärke und Passgenauigkeit überzeugt, ist aber eher offensiv ausgerichtet. Als klassischer Abräumer kommt Carlos Gruezo von der Spielanlage her Serey Dié am nächsten. Aber abgesehen von den fehlenden Führungsqualitäten sieht der VfB-Coach bei dem jungen Ecuadorianer weitere Mängel.

«Wir probieren das ein oder andere aus. Wir werden interessante Alternativen finden», versprach Zorniger. Möglicherweise gibt er dem gelernten Verteidiger Daniel Schwaab eine Chance auf dieser Schlüsselposition.

Das Loch bei den Leadern soll Daniel Didavi stopfen. «Auf Dida kommt mehr Verantwortung zu», sagte Zorniger und sieht da kein Problem. «Er nimmt das an, er fordert Dinge deutlich ein.» Dass Leverkusen den Spielmacher für schätzungsweise 15 Millionen Euro verpflichten wollte, spiele keine Rolle, versicherte der Trainer: «Ich weiß hundertprozentig, dass Dida sich auf seinen Heimatverein fokussiert. Er ist ein VfB-Junge und ich hoffe, dass er das auch bleibt.»

Ansonsten freut sich Zorniger auf das erste sportliche Kräftemessen mit seinem Kollegen Roger Schmidt. Die beiden, eine ähnliche Fußballphilosophie vertretenden Trainer kennen sich aus ihren gemeinsamen Zeiten bei Red-Bull-Vereinen. Zorniger arbeitete vor seinem VfB-Engagement bei RB Leipzig, Schmidt vor dem Wechsel zu Bayer 04 bei RB Salzburg. «Der Kontakt ist nicht abgebrochen», sagte der 48 Jahre alte Schwabe. «Wir haben uns nicht nur über Fußball, sondern auch über den grundsätzlichen Wahnsinn dabei unterhalten.»

Zorniger erklärte, Leverkusens «Gesamtspielanlage ist ähnlich wie unsere», aber der kommenden Kontrahent sei ein Jahr weiter. «Wenn die handeln, denken wir noch.» Um eine Chance zu haben, dürfe man die Schmidt-Elf «auf keinen Fall ihre Geschwindigkeit ausspielen lassen». Diese sei außergewöhnlich. «Wir werden uns etwas einfallen lassen, wo wir sie hinten packen können», versicherte Zorniger.

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22.10.2015, 12:00 Uhr
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