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Verwirrung um Nobelhotel Bühlerhöhe
Luxushotel im Dornröschenschlaf: Die Bühlerhöhe. Foto: dpa
Termine für Neueröffnung mehrfach verschoben – Verwalter halten Bau in Schuss

Verwirrung um Nobelhotel Bühlerhöhe

Die angekündigte Neueröffnung des Nobelhotels Bühlerhöhe liegt in weiter Ferne. Die Investoren aus Kasachstan verwirren mit ihrer Öffentlichkeitsarbeit.

24.08.2016
  • LSW

Stuttgart. Das einstige Nobelhotel Bühlerhöhe im Schwarzwald bleibt nach Einschätzung der Stadt auch in den kommenden Jahren im Dornröschenschlaf. Nach der Sanierung soll dort ein Fünf-Sterne-Hotel entstehen, wie der Bürgermeister der Stadt Bühl, Hubert Schnurr (Freie Wähler), sagte. „Wann das erfolgen soll, steht aber in den Sternen.“ Seit 2010 ist das Hotel geschlossen. Mittlerweile gehört es der Bühlerhöhe Castle Invest, einer Investorengruppe aus Kasachstan. Ursprünglich war die Wiedereröffnung für 2015 geplant.

Ein Baurechtsexperte schaue sich das Hotel, in dem einst Bundeskanzler Konrad Adenauer Urlaub machte, zweimal jährlich an. „Es ist soweit in Schuss“, sagte Schnurr. Dass das Haus wirklich wieder seine Türen für Gäste öffnet, dürfte aber trotzdem dauern. „Wir hatten zuletzt nochmal Kontakt mit dem jetzigen Verwalter“, sagte Schnurr. Demnach deutet nichts auf eine baldige Wiedereröffnung hin. Allein die Vorbereitung einer Sanierung würde Schnurr zufolge etwa ein Jahr dauern – und die Ausführung etwa weitere ein bis zwei Jahre.

Zuletzt war auf der Facebook-Seite der Bühlerhöhe eine Wiedereröffnung für 2016 angekündigt worden. Der entsprechende Hinweis auf dem Hotelfoto wurde inzwischen aber wieder entfernt. Für eine Stellungnahme war zunächst niemand zu erreichen.

Der Kernbau des Hotels ist denkmalgeschützt. Ein Eigentümer eines eingetragenen Kulturdenkmals hat nach Angaben der Landesdenkmalpflege die gesetzliche Verpflichtung, es zu erhalten. „Konkreter Anlass zur Sorge besteht aktuell nicht, da die Anlage weiter beheizt und durch die Hausverwaltung beständig kontrolliert wird, so dass sie sich substanziell in einem guten Zustand befindet“, erklärte ein Sprecher. „Nichtsdestoweniger wird sich der anhaltende Leerstand mittel- bis langfristig negativ auf die Bausubstanz auswirken.“

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24.08.2016, 06:00 Uhr
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