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Kommentar

Vertrauen zerstört

Wo die Kanzlerin Recht hat, hat sie Recht. Durch die rüden Töne im Asylstreit habe die Koalition viel Vertrauen verloren, bilanziert Angela Merkel gewohnt nüchtern die wohl schlimmsten Chaos-Wochen ihrer Kanzlerschaft. Das Vor-Sommertheater, das Angela Merkel zusammen mit CSU-Chef Horst Seehofer aufführte, war ebenso unprofessionell wie abstoßend.

21.07.2018

Von GUIDO BOHSEM

Berlin. Immerhin, die jüngsten Umfragen haben auch den lautesten bayerischen Polterern gezeigt, dass es im Freistaat genügend Wähler gibt, die bei allzu markigen Sprüchen mit Liebesentzug reagieren.

Merkel will nun das Vertrauen durch konzentrierte Arbeit zurückgewinnen. Ob dieser Ansatz zum Erfolg führt, wird sich zeigen. Denn das hieße, auf die Krise mit einem beherzten „Weiter so“ zu reagieren. Oder hat man die Kanzlerin jemals anders regieren sehen?

Nein, das Problem der Koalition ist weniger ein fachliches denn ein persönliches. Das Verhältnis zwischen Seehofer und Merkel war schon vor der Krise zerrüttet. Jetzt ist es zerstört. Dass daraus im zentralen Feld Asylpolitik nochmal gute Politik entstehen soll, sollte keiner erwarten.

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Erstellt:
21. Juli 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
21. Juli 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 21. Juli 2018, 06:00 Uhr

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