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Klopps größte Mission

Vertrag in Liverpool perfekt - Erstes Ziel ist ein Platz in den Top 4

Jürgen Klopp will beim FC Liverpool mit den vorhandenen Spielern unter die besten Vier in der Liga kommen. Dies soll er den Vereinsbossen gesagt haben. Gestern Abend unterschrieb er bei dem Traditionsklub.

09.10.2015
  • DPA

Liverpool Schon lange bevor der Vertrag spruchreif war, hatte das spektakuläre Engagement von Kult-Trainer Jürgen Klopp bei dem Kultklub FC Liverpool hinter den Kulissen längst begonnen. Laut Medienberichten liefen bereits seit einigen Tagen die Planungen für die Mission "Top 4" beim FC Liverpool auf Hochtouren.

Der absolute Wunschkandidat der "Reds"-Fans soll den amerikanischen Vereinsbesitzern einen Platz unter den ersten Vier am Ende der Saison avisiert haben, also einen Champions-League-Rang. Mögliche letzte Zweifel an Klopps vermutlich neuer Arbeitsstelle wurden gestern so gut wie ausgelöscht.

Das "Liverpool Echo" berichtete, dass gleich vier Mitarbeiter aus dem alten Trainerstab um Teammanager Brendan Rodgers den Verein verlassen sollen, weil sie in den Plänen Jürgen Klopps keine Rolle spielen.

Stattdessen soll der 48 Jahre alte gebürtige Stuttgarter seine einstigen Weggefährten aus gemeinsamen Mainzer und Dortmunder Tagen, Zeljko Buvac und Peter Krawietz, mitbringen.

Was die Mannschaft betrifft, will Klopp ohne größere Investition laut "Mirror" die Liverpooler um den deutschen Nationalspieler Emre Can von Platz zehn in der Premier League nach oben führen. Seine erste Bewährungsprobe hätte er am 17. Oktober in London gegen Tottenham Hostpur. "Der Deutsche hat den Reds-Bossen gesagt, dass er mag, was er auf DVD's von der Mannschaft gesehen hat und dass nur wenige kleine Schritte im Transferfenster im Januar nötig sind", schrieb das Blatt.

Klopp, dessen Präsentation als Trainer für die nächsten drei Jahre heute um 11 Uhr stattfinden soll, wäre erst der zweite Deutsche als Cheftrainer in der Premier League. Felix Magath war bei seinem Versuch sportlich gescheitert und mit dem FC Fulham abgestiegen.

Deswegen aber sollte sich Klopp nach Ansicht von Trainer-Ikone Sir Alex Ferguson keine Gedanken machen. "Es gibt keinen Grund, das nicht souverän anzugehen", sagte der Ex-Teammanager von Manchester United dem "Kicker": "Ich kann, in welcher Form auch immer, keine Ausrichtung gegen einen deutschen Trainer erkennen." Klopp soll bei den Liverpoolern das schaffen, woran Rodgers scheiterte: Vielversprechende Talente fordern und fördern, anstatt gestandene Profis für viel Geld zu holen. Nach 18 Neuzugängen an der legendären Anfield Road in den vergangenen zwölf Monaten, darunter auch der ehemalige Hoffenheimer Roberto Firminho in der Sommerpause für 41 Millionen Euro, will Klopp offensichtlich lediglich noch etwas nachjustieren.

Nur wenige Schritte in der nächsten Transferperiode seien notwendig, soll er den Besitzern von der amerikanischen Fenway Sports Group versichert haben. Laut dem "Express" müsste Klopp allerdings um den Verbleib von Spielmacher Philippe Coutinho kämpfen. Um die Dienste des brasilianischen Mittelfeldspielers bemühen sich angeblich die spanischen Spitzenclubs FC Barcelona und Real Madrid. Auch Ligarivale Manchester City soll Interesse an dem 23-Jährigen haben.

Sollte Liverpool sich nicht fürs internationale Geschäft qualifizieren können, wäre ein Verbleib Coutinhos mehr als fraglich. Geht Klopps "Top 4"-Mission aber auf, muss er sich auch darüber keine Gedanken machen.

Vertrag in Liverpool perfekt - Erstes Ziel ist ein Platz in den Top 4
Soll beim FC Liverpool fast die Gehaltsregionen eines José Mourinho (FC Chelsea) erreichen: Trainer Jürgen Klopp. Foto: dpa

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09.10.2015, 12:00 Uhr
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