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Verteidigung will Freispruch für Wiedeking
Der ehemalige Porsche-Chef Wendelin Wiedeking. Foto: afp
Stuttgart

Verteidigung will Freispruch für Wiedeking

Der Prozess gegen Ex-Porsche-Chef Wendelin Wiedeking geht in die Schlussrunde. Aus Sicht der Verteidiger hat der Manager eine weiße Weste.

15.03.2016
  • DPA

Stuttgart. Im Porsche-Prozess vor dem Stuttgarter Landgericht haben die Verteidiger von Ex-Firmenchef Wendelin Wiedeking und seinem früheren Finanzvorstand Holger Härter auf einen Freispruch gepocht. "Er (Wiedeking) hat sich nichts, aber auch gar nichts vorzuwerfen", sagte der Anwalt Hanns Feigen gestern. Auch die Vertreter Härters wiesen Vorwürfe zurück, ihr Mandant habe mit einer Pressemitteilung 2008 den VW-Börsenkurs manipulieren wollen.

In dem Stuttgarter Strafverfahren hatten die Staatsanwälte in der vergangenen Woche eine Freiheitsstrafe von zweieinhalb Jahren für Wiedeking und zweieinviertel Jahren für Härter gefordert. Dabei hatten sie eingeräumt, dass die Zeugen in dem vor fünf Monaten begonnenen Prozess zwar die Anklagepunkte nicht wesentlich hatten stützen können. Wegen Indizien sei die Schuld von Wiedeking und Härter dennoch erwiesen, argumentierte die Staatsanwaltschaft.

Die Verteidiger kritisierten das Vorgehen der Ankläger scharf. Es handele sich um "Hirngespinste", monierte Verteidiger Walther Graf. "Es gab keine geheimen Pläne, den Kurs hochzujubeln und dann Kasse zu machen." Vor der Mitteilung am 26. Oktober 2008 war der VW-Kurs eingebrochen, laut den Anklägern hatten die Porsche-Chefs ihn dann "in Panik" hochpushen wollen.

Die Härter-Anwältin Anne Wehnert widersprach dieser Annahme. Die Staatsanwaltschaft habe sich bei den Kursverlusten und den Einbußen an Eigenkapital "grob fahrlässig" verrechnet, empörte sie sich. Anwalt Feigen sagte zu der Argumentation der Ankläger: "Es handelt sich um eine durch nichts belegte Spekulation, um eine reine Vermutung ins Blaue hinein." Auch die mitangeklagte Holding Porsche SE wies die Vorwürfe zurück.

Nach 21 Prozesstagen in fünf Monaten steht an diesem Freitag das Urteil an.

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15.03.2016, 08:30 Uhr
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