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Vermisste 22-Jährige tot gefunden
Spurensicherung bei der Arbeit am Fundort der Leiche: Der 24-jährige Ex-Partner des Opfers gilt als dringend tatverdächtig. Foto: dpa
Verbrechen

Vermisste 22-Jährige tot gefunden

Traurige Gewissheit nach langer Suche. Ein Motiv für die Tat könnte ein Streit ums Sorgerecht sein.

17.11.2017
  • MARTIN TRÖSTER

Waiblingen/Asperg. Eine Woche lang war die 22-jährige Mutter aus Strümpfelbach bei Backnang (Rems-Murr-Kreis) verschwunden, am Mittwochabend ist ihre Leiche auf einem Gartengrundstück in Asperg (Kreis Ludwigsburg) gefunden worden – etwa 40 Straßenkilometer von Backnang entfernt. Dass es sich bei der Toten um die zweifache Mutter handelt, hat die Kriminalpolizei in Waiblingen am Donnerstagnachmittag bestätigt. „Seit heute haben wir traurige Gewissheit“, sagte Kripo-Chef Reiner Möller. Den genauen Fundort wollte die Polizei aus taktischen Gründen nicht offiziell bestätigen: Es handle sich um Täterwissen.

Ein Mann aus dem Landkreis Ludwigsburg, der laut Polizei und Staatsanwalt „dringend“ des Totschlags verdächtig ist, wurde bereits festgenommen und sitzt in Stuttgart-Stammheim im Gefängnis. Die Rede ist von „hinreichenden Gründen“ für seine Schuld.

Der Mann ist der 24-jährige Ex-Partner der jungen Frau und der Vater eines ihrer beiden Kinder. Er soll in Backnang gewohnt haben, zuletzt aber in Großbottwar (Kreis Ludwigsburg). Er sitzt bereits seit Samstag in Untersuchungshaft. Die Ermittler hatten bereits früh den Verdacht, dass ein Verbrechen Grund für das Verschwinden der 22-Jährigen war. „Die Gesamtumstände haben schnell darauf hingedeutet“, sagte Möller. Ohne eine Nachricht oder eine andere Spur zu hinterlassen, war die zweifache Mutter am Mittwochabend der vergangenen Woche verschwunden. Einen Tag später hatte die besorgte Familie die Backnangerin als vermisst gemeldet. Zur Todesursache hält sich die Polizei bedeckt. „Wir müssen noch das endgültige Ergebnis der Obduktion abwarten“, sagte ein Sprecher am Donnerstagabend.

Verdächtiger ist vorbestraft

Ein Sprecher des Polizeipräsidiums Aalen bestätigte während der Pressekonferenz, dass das Opfer und der Verdächtige sich um das Sorgerecht gestritten hatten. „Das könnte ein Motiv sein“, sagte er. Der Waiblinger Kripo-Chef Möller ergänzte: „Wir ermitteln in alle Richtungen.“ Bestätigt wurde vonseiten der Polizei auch die Information unserer Zeitung, dass der 24-jährige Verdächtige bereits vorbestraft ist. Allerdings sei der Mann nicht einschlägig wegen einer Gewalttat polizeibekannt. Die Kinder der Getöteten sind bei Verwandten untergebracht.

Das Gartengrundstück in Asperg, auf dem die Leiche gefunden wurde, gehört nicht dem 24-jährigen Tatverdächtigen. Warum die Leiche der 22-Jährigen ausgerechnet dort abgelegt wurde, ist noch ungeklärt. Noch am Donnerstag war die Spurensicherung vor Ort. Martin Tröster

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17.11.2017, 06:00 Uhr
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