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Verdi setzt sich durch

Verkaufsoffener Sonntag in der City gekippt

Der erste verkaufsoffene Sonntag nach zehn Jahren in Stuttgart-Mitte wird abgesagt. Die Gewerkschaft Verdi hatte Widerspruch dagegen eingelegt.

23.08.2016
  • DOMINIQUE LEIBBRAND

Stuttgart. Im Machtkampf zwischen der Stuttgarter City-Initiative (CIS) und der Arbeitnehmervertretung Verdi hat sich Letztere durchgesetzt: Der verkaufsoffene Sonntag in der Innenstadt am 2. Oktober wird abgesagt. Gespräche zwischen dem Anwalt der Gewerkschaft und der Stadt Stuttgart hätten nicht zu einer einvernehmlichen Lösung geführt, teilte die CIS-Chefin Bettina Fuchs mit. Mit der Absage wolle man den finanziellen Schaden für Partner und Händler minimieren. Detaillierter will sich Fuchs an diesem Dienstag äußern. So viel vorab: „Ich bin – gelinde gesagt – sehr wütend über das Vorgehen von Verdi.“

Die Gewerkschaft hatte Widerspruch gegen die Allgemeinverfügung der Stadt über verkaufsoffene Sonntage eingelegt. Sie hatte sich dabei auf Kriterien des Bundesverwaltungsgerichts vom Herbst 2015 berufen, nach denen Ladenöffnungen nur flankierend zu Festen oder ähnlichem erlaubt werden dürfen, wobei der Anlass selbst mehr Menschen als die geöffneten Geschäfte locken muss. Der CIS hatte Verdi vorgeworfen, unter dem Motto „Goldener Oktober“ ein Pseudofest ins Leben gerufen zu haben, um den verkaufsoffenen Sonntag rechtfertigen zu können. Als Grund für ihren Protest gegen geöffnete Läden an Sonntagen nannte die Gewerkschaft den Schutz der Arbeitnehmer, die bei solchen Aktionen häufig Überstunden schieben müssten, teilweise ohne extra dafür bezahlt zu werden.

Mit ihrem Veto blockiert die Arbeitnehmervertretung indes nicht nur den 2. Oktober, sondern auch 18 weitere, 2016 noch geplante verkaufsoffene Sonntage im Stuttgarter Stadtgebiet, da sie gegen die Allgemeinverfügung als Ganzes Widerspruch eingelegt hat. Laut einer Rathaus-Sprecherin hat das Ordnungsamt nun alle Veranstalter und Bezirksvorsteher informiert, dass Veranstaltungen wie Kirben nach aktuellem Stand nur ohne Ladenöffnungen durchgeführt werden dürfen. Weitere rechtliche Schritte würden geprüft.

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23.08.2016, 06:00 Uhr
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