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Heidenheim/Ellwangen

Vergiftung durch Garten-Zucchini keine fahrlässige Tötung

Im Fall eines 79-Jährigen, der an einer Vergiftung durch eine Garten-Zucchini gestorben ist, hat die Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen eingestellt.

07.10.2015
  • dpa

Heidenheim/Ellwangen. Es gebe keinen hinreichenden Tatverdacht gegen die Person, von der die Zucchini stammte, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in Ellwangen am Mittwoch. Der SWR hatte zuerst darüber berichtet. Demnach richteten sich die Ermittlungen gegen die Schwester des Toten. Der Sprecher der Staatsanwaltschaft wollte dazu aber keine Angaben machen.

«Es war nicht vorhersehbar, dass die Zucchini Giftstoffe enthielt und deswegen lebensgefährlich war», sagte der Sprecher weiter. Der Anfangsverdacht der fahrlässigen Tötung sei deshalb fallen gelassen worden.

Im August starb der Senior in Heidenheim nach dem Essen eines Zucchini-Auflaufs. Der Bitterstoff Cucurbitacin ist aus Kürbisgewächsen wie Gurken und Zucchini eigentlich herausgezüchtet worden. In Einzelfällen können sie das Gift aber wegen unkontrollierter Rückkreuzungen enthalten.

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07.10.2015, 12:00 Uhr
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