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Stuttgart

Vergabeverfahren für Bodycams wird wieder aufgerollt

Das Vergabeverfahren für die Ausrüstung der baden-württembergischen Polizei mit sogenannten Bodycams muss nach Angaben von Innenminister Thomas Strobl (CDU) neu aufgerollt werden.

27.02.2018

Von dpa/lsw

Eine Bodycam an einem Polizisten. Foto: Franziska Kraufmann/Archiv dpa/lsw

Stuttgart. Grund seien technische Probleme, die sich beim Probelauf für die Geräte eines Anbieters gezeigt hätten, sagte er am Dienstag in Stuttgart. Die restlichen vier Bewerber waren zuvor aus formalen Gründen oder wegen nicht erfüllter Vorgaben aussortiert worden.

Er wolle angesichts des komplizierten Vergaberechts 150-prozentig sicher sein, eine einwandfreie Entscheidung zu treffen, sagte Strobl. Den Zeitverzug bezifferte er auf mehrere Monate. Baden-Württemberg ist Strobl zufolge das erste Bundesland, das seine Polizei flächendeckend mit Bodycams ausstattet.

Bodycams sind kleine am Körper getragene Kameras, die die Beamten vor Angriffen und vor Vorwürfen schützen sollen, sie hätten Konflikte geschürt. Die grün-schwarze Koalition hatte sich auf ihre Einführung geeinigt. Ausgeschrieben wurden mindestens 600 Geräte samt Schulungen, Software und weiterem Zubehör.

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Erstellt:
27. Februar 2018, 16:21 Uhr
Aktualisiert:
27. Februar 2018, 13:50 Uhr
zuletzt aktualisiert: 27. Februar 2018, 13:50 Uhr

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