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Kommentar Lastwagen

Verbannte Verbrenner

Lastwagenfahrern und Spediteuren wird eine gewisse Raubeinigkeit nachgesagt. Ob das stimmt oder nicht, sei einmal dahingestellt. Was aber auf jeden Fall stimmt, ist ihre Orientierung an Wirtschaftlichkeit. Ein Lkw muss zuverlässig fahren, möglichst wenig im Unterhalt kosten und einen hohen Wiederverkaufswert haben.

22.02.2018

Von THOMAS VEITINGER

Stuttgart. Und das auf eine Million Kilometer – in den USA sogar eine Million Meilen, also rund 1,6 Millionen Kilometer. Für Überzeugungstäter und Gefühlsduselei ist bei schmaler Rendite kein Platz.

Wenn Daimler nun einen Schwer-Lkw mit E-Antrieb in Serie plant, heißt dies zumindest Zweierlei. Erstens: Wirtschaftlich sinnvolle Lastwagen mit Stromantrieb sind möglich. Vor wenigen Jahren haben dies Experten schlicht verneint und gespottet, dass die Lkw dann einen Anhänger nur mit einer Batterie hinter sich herziehen müssen. Und daraus folgend: In den wachsenden Großstädten wird es künftig nur noch Zubringerfahrzeuge mit E-Antrieb geben. Kommunen können – und werden – Verbrennungsmotoren nach und nach verbannen. Die Post hat es mit ihren E-Scootern vorgemacht, MAN will seinen für den Verteilerverkehr konzipierten Elektrolastwagen ebenfalls von 2021 an in Serie fertigen. Da braucht es Teslas hochfliegende E-Lkw-Ankündigungen gar nicht. Gut, dass Daimler bei der Entwicklung vorne mit dabei ist.

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Erstellt:
22. Februar 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
22. Februar 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 22. Februar 2018, 06:00 Uhr

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