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Berlin/Karlsruhe

Verband: Arbeitsbedingungen der Hebammen immer schlechter

Die Arbeitsbedingungen von Hebammen haben sich einer Untersuchung zufolge dramatisch verschlechtert.

01.02.2016
  • dpa/lsw

Berlin/Karlsruhe. Nach einer Studie des Deutschen Hebammenverbandes (Karlsruhe) betreuen 95 Prozent der Geburtshelferinnen zwei oder oft noch mehr Frauen gleichzeitig während der Entbindung. Außerdem «können sie Pausen nicht einhalten und leisten immer mehr Überstunden», ergab eine repräsentative Umfrage unter rund 1700 Hebammen in Deutschlands Entbindungsstationen. Freie Stellen würden nicht mehr besetzt und immer mehr Kreißsäle geschlossen, monierte der Verband am Montag. «Hebammen arbeiten zunehmend Teilzeit und überlegen, ihren Arbeitsplatz zu wechseln.»

Vor allem steigende Versicherungsbeiträge für freiberufliche Hebammen, zu wenig Personal und zu viel Arbeit in den Klinken machten den Geburtshelferinnen zu schaffen. Im Deutschen Hebammenverband sind rund 18 800 der etwa 20 000 Hebammen in Deutschland organisiert.

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01.02.2016, 16:05 Uhr | geändert: 01.02.2016, 16:00 Uhr
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