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Lahr

Vater und Sohn sollen Geldautomaten gesprengt haben: Anklage

Mehr als acht Monate nach der Sprengung eines Geldautomaten in Lahr (Ortenaukreis) hat die Staatsanwaltschaft Anklage vor dem Landgericht Offenburg gegen einen 21-Jährigen und dessen Vater erhoben.

26.02.2018

Von dpa/lsw

Lahr. Wie die Behörde am Montag mitteilte, stehen beide im Verdacht, den Automaten mit zwei Komplizen im Juni 2017 gesprengt zu haben. Der 21-Jährige hat seine Beteiligung eingeräumt. Er und sein 41 Jahre alter Vater müssen sich demnach voraussichtlich in den kommenden Wochen vorm Landgericht wegen schweren Bandendiebstahls in Tateinheit mit Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion verantworten. Zudem werden ihnen Sachbeschädigung und gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr vorgeworfen.

Die beiden mutmaßlichen Komplizen haben sich laut Staatsanwaltschaft nach Italien abgesetzt. Die Behörden im südlichen Nachbarland sind informiert, Auslieferungsanträge für den Fall der Verhaftung lägen dort vor, wie eine Sprecherin der Anklagebehörde sagte.

Die Täter hatten auf der Flucht vor der Polizei sogenannte Krähenfüße aus dem Auto geworfen, um die Reifen der Verfolger zu beschädigen. Später blieb der Fluchtwagen selbst mit platten Reifen liegen, nachdem er über eine von der Polizei ausgelegte Sperre gefahren war. Die Höhe der Beute lag bei 40 000 Euro.

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Erstellt:
26. Februar 2018, 18:07 Uhr
Aktualisiert:
26. Februar 2018, 17:50 Uhr
zuletzt aktualisiert: 26. Februar 2018, 17:50 Uhr

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