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VW rechnet bald mit regulärer Werksauslastung

25.08.2016
  • DPA

Wolfsburg. Nach dem beigelegten Streit mit zwei Zulieferern über fehlende Bauteile steuert der Autobauer Volkswagen wieder zurück zur Normalität. Die Produktion dürfte am Montag wieder regulär laufen, hieß es. Laut Deutscher Presse-Agentur sind die ärgsten Folgen für das Getriebe-Werk in Kassel bereits ausgeräumt. Bis zu der Einigung mit den Zulieferern hatte es so ausgesehen, dass die Fertigung der betroffenen Getriebe für den Golf in Kassel an diesem Donnerstag ganz zum Erliegen kommt. Dieser Produktionsstopp drohe nun nicht mehr.

Kern der Einigung soll den Informationen zufolge unter anderem eine Entschädigungszahlung von VW sein. Zudem haben die Partner Regeln für die Fortsetzung ihrer Zusammenarbeit festgezurrt. VW soll Zugeständnisse in puncto Qualitätsbewertung ausgehandelt haben.

Demnach gehört zu dem Kompromiss auch, dass sich VW bei den nötigen Getriebeteilen in den kommenden sechs Jahren einen weiteren Lieferanten suchen darf – allerdings „nur im Umfang von 20 Prozent“. Außerdem sei eine Vertragsstrafe vereinbart worden, sollten Lieferungen ausfallen.

Nach dem Ende des Lieferstopps rechnet das Landgericht Braunschweig auch mit der Beilegung des dort noch anhängigen Rechtsstreits. Der Autobauer hatte bei Gericht Anträge auf den Weg gebracht, mit denen fehlende Bauteile zur Not hätten beschlagnahmt werden können.

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25.08.2016, 06:00 Uhr
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