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Stuttgart

VW-Hauptaktionär Porsche SE profitiert von VW-Aufwärtstrend

Dank des Aufwärtstrends von Volkswagen nach dem Abgas-Skandal dürfte auch VW-Hauptaktionär Porsche SE einen kräftigen Gewinn eingefahren haben.

21.03.2017

Von dpa/lsw

Der frühere VW-Aufsichtsratschef, Ferdinand Piëch. Foto: Julian Stratenschulte/Archiv dpa/lsw

Stuttgart. Zahlen für das Geschäftsjahr 2016 legt die Firma heute in Stuttgart vor. Das Unternehmen mit etwa 30 Mitarbeitern ist eine Beteiligungsgesellschaft, die rund 52 Prozent der Stimmrechte an VW hält. Der Autoclan Porsche/Piëch hat das Sagen bei der Porsche SE (PSE), die 2007 entstand und keinen direkten Bezug zum Autobauer Porsche AG hat. Der wiederum ist eine VW-Tochter.

Die PSE und VW sind eng miteinander verwoben. VW-Vorstandschef Matthias Müller sitzt auch im Porsche-SE-Vorstand, VW-Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch ist Vorstandschef der PSE.

Eine Überraschung war unlängst die Ankündigung des PSE-Miteigentümers und früheren VW-Konzernlenkers Ferdinand Piëch, einen Großteil seines gut 1,1 Milliarden Euro schweren Aktienpaketes verkaufen zu wollen. Der 79-Jährige hält noch 14,7 Prozent an der PSE, der Anteil beschert ihm mit einem PSE-Aufsichtsratsmandat bisher den letzten Posten im VW-Reich. Dieses Mandat dürfte er Ende Mai auf der Porsche-Hauptversammlung verlieren. Der PSE-Vorstand dürfte sich am Dienstag auch zum Thema Piëch äußern.

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Erstellt:
21. März 2017, 08:08 Uhr
Aktualisiert:
21. März 2017, 04:21 Uhr
zuletzt aktualisiert: 21. März 2017, 04:21 Uhr

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