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Ursache für Flughafen-Unfall ungeklärt

Die Ursache für die Havarie der Boeing 737 auf dem Flughafen Stuttgart ist weiterhin ungeklärt. Leidtragender des Unfalls war auch der Ministerpräsident.

02.08.2016
  • RAIMUND WEIBLE

Stuttgart. Aufatmen am Flughafen Stuttgart. Seit Montag früh herrscht wieder Normalbetrieb auf der Startbahn und in den Terminals. Nur noch ein Flug ins ägyptische Marsa Alam wurde gestern nachgeholt. Am Tag zuvor hatte eine havarierte Boeing 737 der türkischen Fluggesellschaft Sun-Express die Abläufe erheblich durcheinander gebracht. Nach der Landung kurz vor Mittag war sie von der Rollbahn abgekommen und im sumpfigen Rasen hängen geblieben. Weil sie die Piste blockierte, galt bis 16 Uhr ein absolutes Start- und Landeverbot. Von 297 Starts und Landungen wurden 20 gestrichen, rund 50 Flüge kamen verspätet an oder wurden umgeleitet. Tausende Fluggäste standen Schlange in den Terminals 1 und 3, weil ihre Flüge abgesagt oder verschoben wurden.

Auch Ministerpräsident Winfried Kretschmann war mit seiner Frau Gerlinde von dem Zwischenfall betroffen. Ihre Maschine ins schottische Edinburgh startete mit zwei Stunden Verspätung. Das Ehepaar verbringt eine Woche in Schottland bei ihrer Tochter Irene. Um Flüge nachzuholen, wurde mit Einzelgenehmigungen noch für zwei Starts das Nachtflugverbot aufgehoben.

Zu den langen Warteschlangen ist es nach Angaben einer Sprecherin auch deswegen gekommen, weil viele Passagiere die Terminals nicht verlassen wollten, obwohl klar war, „dass es nicht weitergeht“. Unmut löste die lange Blockade der Rollbahn aus. Viereinhalb Stunden hatte es gedauert, bis die Maschine geborgen war. Dafür bat die Flughafen GmbH um Verständnis. Der Jet habe bis zum Ende der Unfallaufnahme durch die Bundesstelle für Flugfalluntersuchung stehen bleiben müssen. „Das liegt nicht in unserer Hand“, sagte die Sprecherin, „da haben die Behörden die Hand darauf.“

Inzwischen wird die Boeing 737 in einer Werfthalle weiter untersucht. Gestern blieb die Ursache des Malheurs offen. In sozialen Medien war die Rede davon, Aquaplaning sei der Grund des Unfalls gewesen. Dazu meinte die Sprecherin: „Auf unserer Rollbahn steht kein Wasser.“

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02.08.2016, 06:00 Uhr
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