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Kommentar: Erdbeben

Unzureichender Schutz

26.08.2016
  • BETTINA GABBE

Rom. Nach dem verheerenden Erdbeben von L’Aquila sollte alles besser werden. Nie wieder sollten so viele Gebäude die Bewohner unter sich begraben. So lauteten damals Bekundungen der Behörden und Politiker. Schätzungen zufolge sind 70 Prozent der italienischen Bausubstanz nicht ausreichend gegen Erdstöße gesichert. Das gilt für mittelalterliche Kirchen ebenso wie für Bauten neuerer Zeit.

Erdbeben sind in Italien erwartbar, denn der Druck, mit dem sich die eurasische und die afrikanische Erdplatte ineinander schieben, sorgt für Spannungen. Um Gebäude zu sichern, müssten viele Häuser teuer saniert werden. Privatleute könnten durch Steueranreize dazu bewegt werden. Für Neubauten wurden die Auflagen zur Erdbebensicherung nach L’Aquila verschärft. Doch die Absicherung von Schulen und anderen öffentlichen Gebäuden würde Milliarden kosten. Italien verfügt wegen der tiefen Wirtschaftskrise nicht über die Mittel. Derartige Baumaßnahmen bringen überdies keine Wählerstimmen.

Viele Eltern organisieren sich bereits selbst. Sie reparieren in Schulen ihrer Kinder Sanitäranlagen, bringen Toilettenpapier mit, da der Staat nicht dafür sorgt. Um wie viel weniger steht zu erwarten, dass die Regierung öffentliche Gebäude erdbebensicher macht. Einzig Auflagen für Neubauten können katastrophale Auswirkungen von Beben eindämmen. Doch viele Italiener leben in alten Stadtkernen. Da ist an Abhilfe nicht zu denken.

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26.08.2016, 06:00 Uhr
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