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Mannheim

Untersteller kündigt neue Deponiekonzeption bis Ende 2018 an

Umweltminister Franz Untersteller (Grüne) hat die Vorwürfe der Bauwirtschaft an der Entsorgungspolitik zurückgewiesen und eine Deponiekonzeption bis Ende 2018 angekündigt.

22.02.2018

Von dpa/lsw

Franz Untersteller. Foto: Marijan Murat/Archiv dpa/lsw

Mannheim. «Einigermaßen abenteuerlich» sei es, hohe Deponiepreise in Ballungsräumen wie Stuttgart der Politik anzulasten, sagte der Minister den Tageszeitungen «Mannheimer Morgen» und «Heilbronner Stimme» (Freitag).

In Stuttgart seien Flächen knapp und teuer. «Da kann niemand ernsthaft glauben, dass die Deponien hier genauso billig wie auf dem flachen Land sind. Da wird den Leuten Sand in die Augen gestreut», sagte Untersteller. Er räumte ein, dass es in Südbaden nicht genügend Deponien für Bodenaushub und Bauschutt gibt. Zuständig seien für die Sicherstellung einer zehnjährigen Entsorgungssicherheit die Stadt- und Landkreise. Mit diesen zusammen werde derzeit eine Fortschreibung der Deponiekonzeption vorbereitet. Er kündigte an, die Konzeption für die nächsten 30 bis 35 Jahre werde bis Ende 2018 vorgelegt.

Die Landesvereinigung Bauwirtschaft hatte kürzlich darüber geklagt, es fehle an Deponien - die Firmen wüssten einfach nicht mehr, wohin mit den zig Millionen Tonnen Erde und Steinen. Die starke Bautätigkeit und zusätzliche Umweltschutzvorgaben stellten die Betriebe vor unlösbare Probleme. Etliche Baufirmen müssten inzwischen sogar bis nach Bayern und Rheinland-Pfalz fahren, weil sie den Abfall nicht mehr im Südwesten deponieren können.

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Erstellt:
22. Februar 2018, 20:03 Uhr
Aktualisiert:
22. Februar 2018, 19:20 Uhr
zuletzt aktualisiert: 22. Februar 2018, 19:20 Uhr

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