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Kleines Studentendorf geplant

„Unter den Linden“ sollen bis 2017 rund 100 Appartements entstehen

Am Rande der Reutlinger Altstadt soll ein kleines Studentendorf entstehen: Rund 100 Appartements für Studierende sind an der Straße „Unter den Linden“ geplant. Derzeit läuft das Baugesuch.

18.10.2015
  • Thomas de Marco

Reutlingen. Gut 400 neue Studienplätze sind zuletzt in Reutlingen entstanden, der Bedarf an Wohnraum für Studierende sei groß, sagte Gustav Kalbfell von der Immobilienabteilung der Volksbank dem TAGBLATT. Deshalb wollen die Metzinger „Casa Blanca Immobilien GmbH“ als Bauträger und die Volksbank als Vermarkter in einem Areal zwischen Echaz und der Straße „Unter den Linden“ Wohnraum für Studierende schaffen und die Appartements als Kapitalanlage verkaufen.

Vorgesehen sind sechs Häuser mit 100 etwa 25 Quadratmeter großen Appartements, darunter zwei behindertengerechte. Dazu kommen 20 Stellplätze für Autos und 60 Abstellmöglichkeiten für Fahrräder. Die Wohnungen sind voll möbliert, haben eine Küchenzeile und sollen etwas über 400 Euro monatlich an Miete kosten.

„Von diesem Standort sind es fünf Minuten bis zum Busbahnhof, wo die Linien 4 und 11 zur Reutlinger Hochschule abfahren, sowie ebenfalls nur wenige Minuten zum Bahnhof mit dem Zuganschluss nach Tübingen“, erklärt Kalbfell. Um die 85 000 Euro sollen die Appartements jeweils kosten, eine Hausverwaltungsgesellschaft wird sich um die Vermietung kümmern. „Die Nettorendite für Anlieger sehen wir bei drei Prozent“, sagt der Immobilienfachmann der Volksbank. „Wir wollen Kapitalanlegern eine sichere Sache bieten.“ Die Anbindung an Tübingen sei da eine zusätzliche Absicherung. Bereits jetzt gebe es eine Nachfrage nach diesen Appartements.

Die Stadt soll von dem Gelände, auf dem derzeit unter anderem noch die Firma Fliesen-Maier vertreten ist, ein Grundstück entlang der Echaz erhalten. Damit können zum einen die Renaturierung des Flusses in diesem Abschnitt fortgesetzt und zum anderen der Radweg an dieser Stelle verlängert werden. „Die Zusammenarbeit mit der Stadt ist hervorragend“, erklärt Kalbfell.

Allerdings muss die Bank noch ergänzende Pläne für die Entwässerung bei der Stadt einreichen. Denn während des Zweiten Weltkriegs ist das Areal stark bombardiert worden. Deshalb muss der Kampfmittelräumdienst vor allem zwei Zonen des Geländes noch untersuchen.

Frühestens 2016 könne mit dem Bau des Projekts mit einem Investitions-Volumen von etwa acht Millionen Euro begonnen werden, sagt Kalbfell. „Ich denke, dass zum Wintersemester 2017 Studierende einziehen können“, erklärt er.

„Unter den Linden“ sollen bis 2017 rund 100 Appartements entstehen
So soll das Studentendorf „Unter den Linden“ für etwa 100 Bewohner einmal aussehen.Bild: de Marco

Zwei Häuser müssen in dem Mischgebiet mit älterer Bebauung für das geplante Studentendorf „Unter den Linden“ weichen: Ein Gebäude, in dem Wohngemeinschaften untergebracht sind, sowie das Haus mit dem Fliesen-Betrieb von Michael Maier. Bis Ende des Jahres will Maier das Gebäude geräumt haben. „Nach 30 Jahren ist so etwas schon problematisch. Auch die Suche nach einer Alternative war nicht einfach“, erklärt der Eigentümer und Geschäftsführer, der den Betrieb 1978 gegründet hatte und 1985 am jetzigen Standort zur Miete eingezogen war. Er ist froh, gleich in der Nähe einen neuen Firmensitz gefunden zu haben: in der Burkhardt+Weber-Straße, 500 Meter Luftlinie entfernt. Maier beschäftigt im Betrieb vier Mitarbeiter.

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18.10.2015, 12:00 Uhr
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