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Florida

Untätigen Hilfs-Sheriff suspendiert

Noch eine Panne: Ein bewaffneter Polizist wartete während des Massakers vor dem Schulgebäude.

24.02.2018

Von AFP

Washington. Neue skandalöse Enthüllung zum Schulmassaker von Florida: Während des Blutbads befand sich ein bewaffneter Polizeibeamter vor dem Schulgebäude, der die Schüsse hörte und untätig blieb. Wie der Polizeichef des Verwaltungsbezirks Broward, Scott Israel, mitteilte, blieb der Beamte draußen und tat nichts, während drinnen das Morden weiterging. Der Polizist wurde ohne Gehaltsanspruch vom Dienst suspendiert.

Israel zeigte sich erschüttert über die Enthüllung. Er sei „niedergeschmettert“, ihm sei „übel im Bauch“, und er finde „keine Worte“. Der Polizist Scot Peterson hätte in das Gebäude hineingehen und „den Killer töten“ müssen, sagte der Polizeichef.

Es handelt sich nicht um die erste Enthüllung, die für Empörung sorgt. So hatte die Bundespolizei FBI eingeräumt, dass sie bereits Anfang Januar von einem Anrufer vor dem späteren Todesschützen Nikolas Cruz gewarnt worden sei und es aufgrund einer internen Kommunikationspanne versäumt habe, diesem Hinweis nachzugehen. Cruz feuerte am Valentinstag an der Oberschule mit einem Schnellfeuergewehr um sich und tötete 17 Menschen.

Nach Angaben von Sheriff Israel war Peterson für die Sicherheit an der Marjory Stoneman Douglas High School zuständig. Er sei „wahrscheinlich anderthalb Minuten“ nach Beginn der Schießerei vor einem der Schulgebäude eingetroffen und habe dort Posten bezogen.

Peterson sei klar gewesen, dass ein Schusswaffenangriff im Gange war. Doch habe er mehr „mehr als vier Minuten“ untätig vor dem Gebäude verharrt. Die Schießerei dauerte laut Israel sechs Minuten. afp

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Erstellt:
24. Februar 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
24. Februar 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 24. Februar 2018, 06:00 Uhr

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