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Kommentar zum erneuten Ärger um den Videobeweis

Unsportlich und ungerecht

Spätestens seit den unfassbaren Ereignissen, die sich am Montagabend in Mainz zugetragen haben, müssen sich selbst die leidenschaftlichsten Liebhaber der modernen Technik und alle anderen vermeintlichen Vorwärtsdenker eingestehen:

18.04.2018

Von Armin Grasmuck

Nein, es ist keine Frage der Zeit, bis der Videobeweis in den Spielbetrieb des professionellen Fußballs integriert ist. Im Gegenteil: Es wird immer schlimmer.

Halbzeit, das heißt im Fußball und in vielen anderen Sportarten: Pause. Durchschnaufen. Runterkommen. Kurz erholen. Frische Energie und klare Gedanken tanken. Die Profis pflegen sich auf den Sitzbänken und Liegen in ihrer Kabine auf die zweite Hälfte der Partie einzustimmen. Normalerweise herrscht zumindest in den ersten Minuten Ruhe, bevor der Trainer zu den Spielern spricht.

Und in Mainz? Platzt der Schiedsrichter in diese Idylle. Er holt die Freiburger, die sich tapfer ein 0:0 erkämpft zu haben schienen, zurück auf den Platz – und gibt den Elfmeter für Mainz, den er viel zu spät nach Ansicht der Fernsehbilder entschieden hatte. Das ist unfair, unsportlich und zu diesem Zeitpunkt ungerecht.

Das Fußballspiel ist rund um den Globus und in allen Schichten der Gesellschaft so beliebt, weil es fast überall schnell und einfach ausgetragen werden kann – und selbst Laien leicht mittendrin statt nur dabei sind. Kompliziert wird es mit dem Videobeweis, der dem Fußball mit jedem weiteren Einsatz den Reiz und die Seele raubt.

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Erstellt:
18. April 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
18. April 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 18. April 2018, 06:00 Uhr

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