Mannheim

Unikliniken Mannheim und Heidelberg sollen 2022 fusionieren

Nach Informationen des „Mannheimer Morgen“ (Mittwoch) sollen sich die Uniklinik Heidelberg und das Mannheimer Klinikum zusammenschließen und in die alleinige Trägerschaft des Landes Baden-Württemberg übergehen.

06.10.2020

Von dpa/lsw

Mannheim. Erstellt wurden die Fusionspläne, die am Freitag offiziell vorgestellt werden, von den beiden Universitätskliniken in Mannheim und Heidelberg. „Mir war sehr wichtig, dass das Konzept nicht aus Stuttgart vorgegeben, sondern von den Verantwortlichen vor Ort erarbeitet wird. Das hat eben auch seine Zeit gebraucht“, sagte die Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) dem Blatt.

Bisher ist das Mannheimer Klinikum eine städtische Tochter. Das Land ist nur über die medizinische Fakultät beteiligt, die zur Universität Heidelberg gehört. Geplant ist nun, dass beide Krankenhäuser als medizinische Maximalversorger bestehen bleiben, aber unter ein organisatorisches Dach kommen. Die Ärztlichen Direktoren aus Mannheim und Heidelberg, Hans-Jürgen Hennes und Ingo B. Autenrieth, sagten der Zeitung, es handele sich um eine Fusion auf Augenhöhe.

Das Konzept muss in der grün-schwarzen Stuttgarter Koalition geprüft und die Finanzierung geklärt werden. Ob es noch vor der Landtagswahl im März 2021 beschlossen werden kann, ist offen. Umgesetzt werden soll die Fusion schon Anfang 2022.

Zum Artikel

Erstellt:
6. Oktober 2020, 21:15 Uhr
Aktualisiert:
6. Oktober 2020, 21:15 Uhr
zuletzt aktualisiert: 6. Oktober 2020, 21:15 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Sie möchten diesen Inhalt nutzen? Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Lizenzierung.

Push aufs Handy

Die wichtigsten Nachrichten direkt aufs Smartphone: Installieren Sie die Tagblatt-App für iOS oder für Android und erhalten Sie Push-Meldungen über die wichtigsten Ereignisse und interessantesten Themen aus der Region Tübingen.

Newsletter

Um unsere Newsletter zu erhalten, müssen Sie sich anmelden oder als Benutzer kostenlos neu registrieren. Ihre Daten werden ausschließlich für die Newsletter verwendet - nur falls Sie auch weitere Angebote des Verlags Schwäbisches Tagblatt wählen, auch für diese.
Das Tagblatt in den Sozialen Netzen
Facebook Sport      Faceboook      Instagram      Twitter      Tagblatt-App