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Ungeprüfte Studien

Forscher veröffentlichen in dubiosen Magazinen

Die Zahl von wissenschaftlichen Veröffentlichungen in zweifelhaften Online-Fachzeitschriften hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen.

20.07.2018

Von dpa

Berlin. Mehr als 5000 deutsche Wissenschaftler hätten schon Forschungsergebnisse bei unseriösen Verlagen publiziert, berichteten die Sender NDR und WDR sowie das „Süddeutsche Zeitung Magazin“. Diese Verlage achteten die grundlegenden Regeln der wissenschaftlichen Qualitätssicherung nicht, hieß es. Weltweit seien rund 400.000 Forscher betroffen, ergaben die Recherchen, an denen sich den Angaben zufolge weitere nationale und internationale Medien beteiligten. Wenn die Zahl von 5000 Wissenschaftlern zutreffe, so die wissenschaftliche Informationsplattform Science Media Center, „dann hätte rund 1,3 Prozent des wissenschaftlichen Personals an deutschen Universitäten und Fachhochschulen statistisch gesehen mindestens einmal in einer mutmaßlichen Raubzeitschrift publiziert“. Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) verlangte eine gründliche Untersuchung der Fehlentwicklungen bei wissenschaftlichen Veröffentlichungen.

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Erstellt:
20. Juli 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
20. Juli 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 20. Juli 2018, 06:00 Uhr

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