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Unangemessen

Ein Denkmal für den unbekannten Kriegsdienstverweigerer dient derzeit als Kräuterbeet-Abgrenzung im Rottenburger Pfarrgarten (Ausgabe vom 9. Oktober).

16.10.2015

(...) Kurz nach Errichtung des Mahnmals schrieb Pfarrer Wolfgang Wagner: "Der Stein ehrt - darauf weist das Datum des 40-jährigen Kriegsendes hin - vor allem die Kriegsdienstverweigerer im letzten Weltkrieg, darüber hinaus alle anderen Kriegsdienstverweigerer, die Verfolgung leiden oder litten."

Auch wenn wir heute eine Freiwilligenarmee haben: Die Notwendigkeit des Gedenkens an KDVer der Jahre 1939 bis 45 bleibt meines Erachtens bestehen. Gerade so wie die Notwendigkeit des Gedenkens an Gefallene, Deserteure, Kriegsversehrte, zivile Opfer, Traumatisierte und Hinterbliebene jenes Schlachtens, das 70 Jahre hinter uns liegt. Mir scheint das selbstverständlich. Ja, und wer in den 50ern bis 80ern für seinen Pazifismus ins Gefängnis ging, seine Verweigerung als eine Lehre aus den beiden Weltkriegen verstehend, gehört ins Gedenken einbezogen. Vielleicht war es 1985 noch zu früh für diese Einsicht, doch im Jahr 2015 Albert Mayrs Gedenkstein als "Gegenstand temporärer Aktionskunst" ins Museum verschieben zu wollen, ist unangemessen. Der Stein muss auf die Straße. Gerne beteilige ich mich an der Findungsgruppe.

Hansjörg Ostermayer, Tübingen

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16.10.2015, 12:00 Uhr
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