Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag zu erstellen.
Anmelden
Un beau soleil intérieur

Un beau soleil intérieur

In „Un beau soleil intérieur“ sucht Juliette Binoche nach der Liebe.

Un beau soleil intérieur

Videoplayer konnte nicht geladen werden.




Tagblatt-Wertung

Leser-Wertung

rating rating rating rating rating

Film bewerten

rating rating rating rating rating
02.11.2017
  • tv

Gibt es die Liebe fürs Leben oder ist sie nur eine Utopie? Juliette Binoche fragt sich das in Claire Denis‘ jüngstem, dieses Jahr in Cannes vorgestellten Film „Un beau soleil intérieur“, und sie fragt es sich, als befände sie sich in einem Todeskampf. Binoche spielt Isabelle, eine erfolgreiche und gut vernetzte Künstlerin in Paris, die auf ihrer Suche nach einer intakten harmonischen Beziehung dennoch immer wieder scheitert. Sie wird sich im Laufe dieses Films auf diverse amouröse Abenteuer einlassen, auch wenn es ihr und ihren Bekanntschaften manchmal schwerfällt, einen entscheidenden Schritt zu wenigstens einer ersten Umarmung, einem ersten Kuss oder dem Ende einer Affäre zu machen.

Erfreulicherweise geraten diese Variationen von Annäherung nicht so albern und peinlich wie das pubertäre Rumgebalze Binoches in der Komödie „Wie die Mutter, so die Tochter“. Bei Claire Denis kann man sich mit Binoche wieder versöhnen, auch wenn Beziehungen für ihre Figur doch nur in Enttäuschungen enden und sie in ihrer Ratlosigkeit einen Wahrsager konsultiert. Sie wird in diesem Film auch Gérard Depardieu begegnen, der dabei einen Satz sagen darf, der zum deutschen Titel dieses Films geführt hat und den Ratschlag bereithält, in Beziehungsdingen doch bitte sehr immer schön „open“ zu sein.

Die ursprüngliche Idee zu diesem dialoglastigen, in Teilen amüsanten und im Vergleich zu vielen anderen ihrer Filme weniger sperrigen Werk kam Claire Denis beim Gedanken an Roland Barthes‘ Buch „Fragmente einer Sprache der Liebe“. Das Zusammenführen von Sprache und Emotionen und das, was unausgesprochen dazwischen liegt, sind also bestimmendes Moment. Es gilt deshalb, nicht nur genau hinzuschauen, sondern auch gut hinzuhören. Apropos: Die musikalische Untermalung oblag wie schon sehr häufig bei Filmen von Claire Denis Stuart A. Staples von den Tindersticks (Kamino Reutlingen, Freitag 20.30 Uhr; Waldhorn Rottenburg, Samstag 20.30 Uhr; Museum 1, Sonntag 20.15 Uhr; Museum 2, Mittwoch 20.15 Uhr). tv

Spielplan

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

02.11.2017, 20:21 Uhr
Un beau soleil intérieur





Wir bitten Sie, sachlich zu diskutieren und respektvoll miteinander umzugehen. Bitte kommentieren Sie mit Klarnamen und verzichten Sie auf externe Links. Wir behalten uns vor, Kommentare zu löschen und Nutzer zu sperren. Genauere Regeln fürs Kommentieren finden Sie in unserer Netiquette .

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.

 
Aus der Filmregion
Neueste Artikel
Zuschauer-Stimmen
Ein herausragender Film, zu Recht wird er als ein "deutscher Kaurismäki" bezeichnet. Als "Liebesfilm" würde ich ihn allerdings in keinster Weise bezeichnen, diese Szenen sind nur ein kleiner Teil. In erster Linie wird ohne viele Worte die aussichtslose Lage der prekär beschäftigen Menschen gezeigt, die beispielsweise trotz Verbots weggeworfene Lebensmittel direkt am Container im wahresten Sinne des Wortes "verschlingen". Sie versuchen, sich ihre Würde und auch ihren Humor zu bewahren. Interessant ist es, die Kurzgeschichte von Clemens Meyer zu lesen, sie umfasst nur 25 Seiten. Die Umsetzung im Film ist hervorragend gelungen, einige wenige Szenen wurden verändert bzw. hinzugefügt.
Elli Emann über In den Gängen
Aus der Filmwelt
Neueste Artikel
Nachrichten via Messenger
Die wichtigsten Neuigkeiten aus der Region liefern wir Ihnen auch per WhatsApp & Co. aufs Smartphone. Um diesen Service zu nutzen, öffnen Sie tagblatt.de/whatsapp bitte mit einem entsprechenden Mobilgerät.
Neue Trailer
Neueste
Das Tagblatt bei
Facebook Google+ Twitter Instagram

Kino Suche im Bereich
nach Begriff

Kontakt zum Kundenservice

Abonnement
07071/934-222
vertrieb@tagblatt.de

Anzeigen
07071/934-444
anzeigen@tagblatt.de

Kontakt zu den Redaktionen

Schwäbisches Tagblatt Tübingen
07071/934-0
redaktion@tagblatt.de

Neckar-Chronik Horb
07451/9009-30
nc@neckar-chronik.de

Tagblatt Online         
07071/934-314
online@tagblatt.de

Steinlach-Bote Mössingen
07473/9507-0
sb@tagblatt.de

Rottenburger Post
07472/1606-16
ro@tagblatt.de

Reutlinger Blatt
07121/3259-50
rt@tagblatt.de

Tagblatt Anzeiger
07071/934-344
tagblatt-anzeiger@tagblatt.de

Wirtschaft im Profil
07071/934-166
wip@tagblatt.de


Oder nutzen Sie unser Kontaktformular