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Umgestürzte Bäume: Orkantief hat den Kreis Tübingen weitgehend verschont
Das Sturmtief Burglind zwang zwar am Mittwochmorgen Autofahrer in Nehren zum Gelbe-Sack-Slalom. Insgesamt kamen aber die Stadt Tübingen und ihre Teilorte glimpflich davon. Bild: Franke
Nach dem Sturm: Wenig Schäden, keine Verletzten

Umgestürzte Bäume: Orkantief hat den Kreis Tübingen weitgehend verschont

Das Sturmtief Burglind zwang zwar am Mittwochmorgen Autofahrer in Nehren zum Gelbe-Sack-Slalom. Insgesamt kam der Kreis aber glimpflich davon.

03.01.2018
  • ST

Es gab keine Verletzten und es entstanden keine nennenswerten Schäden, berichtet die Polizei. In der Tübinger Depotstraße hatten sich Teile eines Gerüsts gelöst und waren auf die Straße gefallen. Daraufhin wurde das Gerüst abgebaut. In der Bohnenbergerstraße und in der Kressbacher Straße fielen kleinere Bäume auf die Straße. Beide konnten ohne größeren Aufwand von der Fahrbahn gezogen werden.

Mit Böen von bis zu 120 Kilometern pro Stunde fegte Orkantief „Burglind“ in der Nacht auf Mittwoch und am Mittwochmorgen über Deutschland hinweg. Den Landkreis Tübingen hat der Sturm dabei weitgehend verschont: Die Schäden halten sich in Grenzen, Verletzte hat die Polizei für den gesamten Landkreis nicht registriert.

Auch im Steinlachtal wenig Schäden

Um 7.25 Uhr wurde die Zentrale informiert, dass im Gewann Kohlgrube auf der Verbindungsstraße zwischen Gomaringen und dem Mössinger Stadtteil Öschingen ein Baum umgeknickt ist und sich etwa bis in zwei Meter Höhe Richtung Fahrbahn neigte. Gefahr habe allerdings keine bestanden, teilte Polizeisprecher Michael Schaal dem TAGBLATT mit. Auch Autos wurden keine beschädigt. Der Mössinger Bauhof kümmerte sich um die Aufräumarbeiten und sägte den umgestürzten Baum in Stücke.

Aus Sicherheitsgründen hatte die Stadt Mössingen daraufhin einige Straßen sperren lassen, die durch Waldgebiete führen. Neben der erwähnten Verbindungsstraße zwischen Öschingen und Gomaringen, das sogenannte Salachsträßle, waren davon auch die Verbindungsstraße zwischen Belsen und Beuren und diejenige zwischen Belsen und Talheim betroffen.

Feuerwehr repariert Dachgaube

Angekündigt hatte die Stadtverwaltung, dass auch noch am Donnerstag, 4. April, diese Wege dicht bleiben. Ob das allerdings tatsächlich notwendig ist, möchten die Verantwortlichen am Morgen entscheiden.

Auch die Mössinger Feuerwehr war am Mittwoch während des Sturms im Einsatz. In Öschingen hatte der starke Wind an der Gaube eines Wohnhauses ein Blechdach abgerissen. Die Wehr war mit der Drehleiter vor Ort und konnte den Schaden mit Brettern reparieren. Das berichtete Patrick Flammer, Pressesprecher der Mössinger Feuerwehr, dem TAGBLATT.

Das Team sei am Öschinger Wohnhaus fast zwei Stunden lang beschäftigt gewesen, so Flammer. Ein großes Problem sei gewesen, dass die Einsatzkräfte die Arbeit immer wieder unterbrechen mussten wegen der starken Sturmböen.

Im Raum Rottenburg stürzten Bäume um

In Teilen von Rottenburg gab es während des Sturms einen Stromausfall. Das Orkantief verursachte in Rottenburg aber nur vergleichsweise geringe Schäden. Nach Auskunft von Stadtbrandmeister Peter Eisele musste die Feuerwehr in Eckenweiler zwei umgestürzte Bäume von der Haigerlocher Straße räumen. Auch in der Ferienhaussiedlung am Martinsberg in Rottenburg waren Bäume auf die Straße gefallen und wurden entfernt.

Wegen eines laut Stadtbrandmeister Eisele „gefahrdrohenden Zustands“ rückten die Floriansjünger außerdem in die Saint-Claude-Straße aus. Dort drohte eine in 15 bis 16 Meter Höhe hängende Dachrinne abzustürzen. Die Feuerabteilung Stadtmitte beseitigte die Gefahr mit Hilfe ihrer Drehleiter.

19 Einsätze für die Feuerwehr im Landkreis Reutlingen

19 Einsätze zählte die Reutlinger Feuerwehr im Landkreis Reutlingen, vier davon im Stadtgebiet. Die meiste Arbeit, so der Reutlinger Feuerwehrkommandant Harald Herrmann, verursachten umgestürzte Bäume, abgebrochene Äste und herabstürzende Ziegel, vor allem auf der Alb-Hochfläche. Mehrere Straßen mussten von umgestürzten Bäumen befreit und einige Bauzäune wieder aufgestellt werden. Ein 6 mal 10 Meter großes Zelt, das wegzufliegen drohte, musste gesichert werden.

Aufgrund des anhaltenden Regens hatte die Feuerwehr auch die Wasserpegel ständig unter Beobachtung. Doch, so Herrmann, entlang von Echaz und Neckar blieb alles entspannt

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03.01.2018, 19:12 Uhr
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