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Rottenburg

Um jeden Preis?

Die potenziellen Rottenburger Gewerbegebiete „Ähneshalde“ (an der L 361 oberhalb der Seebronner Straße) und „Herdweg/Galgenfeld“ (bei Kiebingen) sorgen weiter für Diskussionen.

24.02.2018

Von Angela Bentfeld, Rottenburg

Man muss nicht in Kiebingen wohnen, um das Gewerbegebiet Galgenfeld abzulehnen! Ich bin Rottenburgerin seit fast 30 Jahren – und ich schätze diese neue Heimat, weil sie eben so ist wie sie ist, und nicht wie Stuttgart, Sindelfingen oder Mannheim. Muss es nicht genau diese Unterschiede geben? Dort Ballungszentren, Industrie, Handel? Und hier Kleinstadt (entschuldigt bitte, liebe Rottenburger!), Landwirtschaft, Naherholung?

Dieser scheinbare Zugzwang, den Herr Weigel nennt: „Dass man ein neues, kernstadtnahes Gewerbegebiet brauche, stehe schon fest“ – gibt es den wirklich?

Die statistisch unerheblichen (11 Prozent Rücklauf) Ergebnisse der Untersuchung sagen das nicht aus. Und auch nicht die Erfahrungen mit dem Areal des DHL-Handelszentrums. Also warum Wachstum (der Steuereinnahmen) um jeden Preis? Weil wir die Stadtbücherei finanzieren müssen, wie Herr Bednarz formuliert? Und warum, Herr Neher, heißt das Galgenfeld jetzt Herdweg? Lassen sich Grundstücke im Galgenfeld nicht so gut verkaufen an zukünftige Gewerbesteuer-Erbringer?

Ich bitte die Mitglieder des Gemeinderats eindringlich, sich nicht mitreißen zu lassen von diesem aufgesetzten Wachstumsdenken. Wir brauchen Natur, wir brauchen gute Luft, wir brauchen last not least ausreichend und mehr Ackerflächen, damit wir unser Brot, unser Gemüse, unser Fleisch nicht im Discounter oder in der Tankstelle kaufen müssen!

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Erstellt:
24. Februar 2018, 01:00 Uhr
Aktualisiert:
24. Februar 2018, 01:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 24. Februar 2018, 01:00 Uhr

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