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Schöne Aussichten am Neckar

Ulf Siebert gründet neues Café

Zum „Neckarmüller“ gesellt sich gegenüber ein „Neckarmaier“. Das Kurzzeit-Projekt ist die Vorstufe zu einem neuen Tübinger Café-Restaurant, dem „Bellevue“.

11.01.2011

Von Wilhelm Triebold

Tübingen. Vor 100 Jahren war hier Tübingens erster Kintopp zuhause, später wurde dort ein Tanzcafé betrieben. 1975 eröffnete im ersten Stock des Eckhauses Mühlstraße/Neckargasse das Café Armleder, das rund 20 Jahre später vom Café-Bistro Neckartor abgelöst wurde.

Als die Neckarbistro-Pächterin 2008 aufgab, versuchte sich ein italienischer Pächter bis Mitte 2009 ziemlich erfolglos an dem exponierten Eck der Neckarfront. Der Hausbesitzer, der ihm schließlich kündigte, verkündete Anfang 2010 gegenüber dem TAGBLATT, das Café werde „auf jeden Fall Mitte des Jahres wieder öffnen“.

Nun hat es doch etwas länger gedauert. Unter mehreren Bewerbern setzten sich jetzt die Tübinger Gastronomen Ulf Siebert und Gottfried Schönweitz durch, die auch in der Tübinger Kunsthalle das Literaturcafé zu einem allseits beliebten Treffpunkt kultivierten Zeitvertreibs gemacht haben. Etwas ähnliches schwebt den beiden jetzt wohl auch an der Neckarbrücke vor: „Ein schönes klassisches Cafe für ein generationsübergreifendes Publikum, in dem man auch gediegen etwas essen kann. Frühstück, Mittagessen, reichhaltiges Kuchenangebot; eine kleine, aber feine Abendkarte.“

Multi-Gastronom Siebert, der nach seinem „Sternwarten“-Ausstieg als Partner auch weiterhin an den Lokalitäten „Schöne Aussichten“ und „Blauer Turm“ beteiligt ist, gerät geradezu ins Schwärmen, wenn er den Ausblick aus der großzügigen Glasfront überm Neckarstrom beschreibt. Tübingens Schokoladenseite, samt Hölderlinturm, Platanengestade, Weite und Fachwerkidyll – da muss nur Sorge getragen werden, so Siebert, dass die Gäste auch den Eingang finden. Deshalb möchte er diesen unteren Bereich mit dem engen Aufgang zum Café baulich verbessern.

Das Café-Restaurant „Bellevue“ soll im Mai eröffnen. Bis dahin haben sich die Wirte und einige Angestellte eine pfiffige Zwischenlösung ausgedacht: Das leer stehende Bistro wird zum „Neckarmaier“ umfunktioniert. Der wird von Anfang Februar eine einfache Musik-Lounge und -Bar mit Kissenplätzen fürs eher studentische Publikum sein, nach den Vorstellungen der Wirte immer mittwochs bis samstags zwischen 19 Uhr und ein Uhr morgens geöffnet.

Dominante Neckarfront-Ecke: Das Café in der Beletage.Bild: Metz

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Erstellt:
11. Januar 2011, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
11. Januar 2011, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 11. Januar 2011, 12:00 Uhr

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