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Börsenparkett

Übertrieben miese Laune

Übertreibung - so schallt es aus allen Ecken. Zu Unrecht würden Aktien, vor allem Bankaktien nach unten geprügelt.

15.02.2016

Von ROLF OBERTREIS

"Die Stimmung ist schlechter als die Lage", sagt Commerzbank-Chef Martin Blessing und ist damit bei weitem nicht der Einzige. Zum Wochenschluss scheinen das Börsianer und Anleger nicht überhört zu haben. Sie griffen bei Aktien wieder zu. Der Deutsche Aktienindex legte zeitweise um mehr als zwei Prozent zu und überwand wieder die Marke von 9000 Punkten. Auf Wochensicht bleibt aber erneut ein Minus von rund drei Prozent.

Zeitweilig lag das Börsenbarometer im Wochenverlauf sogar mit 6,5 Prozent im Keller. Seit Jahresanfang hat der Dax gut 16 Prozent verloren. Es ist der schlechteste Start in ein Börsenjahr überhaupt. Kein Wunder, dass von Panik die Rede war.

Die Fakten aber sind nicht so schlecht, nur will sie am Aktienmarkt kaum jemand wahrnehmen: Die Zinsen bleiben niedrig, Alternativen zu Aktien rar. Die Konjunkturaussichten in der Eurozone und in den USA sind alles andere als schlecht, das billige Öl hilft auf der Kostenseite, der geschwächte Euro stützt die Exporte. Deutsche Unternehmen stehen solide da. Für Börsenexperte Markus Reinwand von der Hessischen Landesbank stellt sich bereits die Frage, ob sich ein Einstieg lohnt.

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Erstellt:
15. Februar 2016, 08:30 Uhr
Aktualisiert:
15. Februar 2016, 08:30 Uhr
zuletzt aktualisiert: 15. Februar 2016, 08:30 Uhr

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