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USA-Reisen
und Tanken billiger
Touristen vor der Skyline der Stadt New York: Eine Reise in die USA ist jetzt günstiger. Foto: dpa
Wechselkurs

USA-Reisen und Tanken billiger

Der Euro ist gegenüber dem Dollar stark gestiegen. Das liegt an Donald Trump und an Europas Wirtschaft.

09.09.2017
  • ROLF OBERTREIS

Frankfurt. Selbst Mario Draghi macht sich allmählich Sorgen. Dabei ist der Wechselkurs für die Europäische Zentralbank (EZB) und ihren Präsidenten eigentlich kein Thema. „Wir kommentieren den Wechselkurs nicht“, sagt der Italiener immer wieder. Am Donnerstag war das anders: „Die jüngste Volatilität des Wechselkurses stellt eine Quelle der Unsicherheit dar, die Überwachung erfordert“. Wobei der Euro seit Jahresanfang nicht schwankt, sondern nur eine Richtung kennt: nach oben. Um 15 Prozent ist er seitdem geklettert, gestern auf fast 1,21 Dollar und damit auf den höchsten Stand seit Anfang 2015.

Draghi sorgt das vor allem, weil dadurch die Exporte teurer und die Importe billiger werden. Das eine könnte das Wachstum bremsen, das andere die Inflation, die ohnehin mit 1,5 Prozent deutlich vom EZB-Ziel von knapp zwei Prozent entfernt ist.

Freuen können sich derzeit vor allem Urlauber in den USA oder in anderen Länder, in denen mit Dollar bezahlt wird. Die Reisen werden deutlich billiger als noch im Frühjahr. Auch Autofahrer können sich entspannt zurücklegen. Denn Öl wird in Dollar bezahlt, der Sprit an der Tankstelle also tendenziell billiger. Das gilt auch für Heizöl.

Die Gründe für den überraschenden Aufschwung der europäischen Währung sehen Volkswirte zum einen in der guten Entwicklung der Wirtschaft in Euro. Jörg Zeuner, Chef-Volkswirt der staatlichen Förderbank KfW, sagt: „Das Wachstum erstreckt sich auf alle Länder des Euroraums. Wir kehren allmählich zur Normalität zurück“. Die gute Konjunktur verleiht dem Euro Rückenwind.

Die Euro-Stärke ist vor allem eine Dollar-Schwäche. Das liegt vor allem an US-Präsident Donald Trump. „Der Dollar leidet vor allem unter dem politischen Durcheinander in Washington“, sagt Christoph Balz von der Commerzbank.

Den deutschen Unternehmen macht der Euro mit Blick auf ihre Exporte bisher offensichtlich noch keine Sorgen. Ohnehin gehen rund 60 Prozent der Ausfuhren in den Euroraum. Dort spielen die Währungsveränderungen keine Rolle. Rolf Obertreis

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09.09.2017, 06:00 Uhr
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