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Handelsstreit

US-Regierung verschiebt Strafzölle

Auch Handys aus China werden erst vom 15. Dezember an belastet. Das rettet das Weihnachtsgeschäft.

14.08.2019

Von DPA

Washington/Peking. Die US-Regierung wird die Einführung der jüngst angekündigten Strafzölle auf Importe aus China für einige Produktgruppen verschieben. Der ursprünglich für September geplante Zollsatz in Höhe von 10 Prozent soll für Mobiltelefone, Laptops, Monitore, bestimmtes Spielzeug und manche Schuhe und Kleidungsstücke erst vom 15. Dezember an gelten, erklärte der US-Handelsbeauftragte. Damit wird das Weihnachtsgeschäft in den USA wohl kaum von den Zöllen betroffen sein. Zudem würden bestimmte für die Gesundheit oder die nationale Sicherheit wichtige Produkte permanent ausgeschlossen, hieß es weiter. Eine Aufstellung der ausgenommenen Produkte sollte in Kürze veröffentlicht werden.

US-Präsident Donald Trump hatte die Strafzölle von 10 Prozent auf Importe im Wert von rund 300 Mrd. Dollar (rund 268 Mrd. EUR) Anfang August angekündigt. Zuvor waren Handelsgespräche mit China ohne klares Ergebnis zu Ende gegangen. Die bereits bestehenden Strafzölle von 25 Prozent auf Importe im Wert von rund 250 Mrd. Dollar (223 Mrd. EUR) bleiben davon unberührt. Mit der Einführung der neuen Strafzölle sollten fast alle Importe aus China erfasst werden.

Die USA und China wollen nun bereits in zwei Wochen Gespräche führen. Bisher war dafür der September vorgesehen. dpa

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Erstellt:
14. August 2019, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
14. August 2019, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 14. August 2019, 06:00 Uhr

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