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Stuttgart

Türkische Gemeinde fordert Rücktritt der DFB-Führung

Nach dem Rückzug Mesut Özils aus der Fußball-Nationalmannschaft fordert die Türkische Gemeinde Deutschlands den Rücktritt der gesamten DFB-Führung.

23.07.2018

Von dpa/lsw

Der Bundesvorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Gökay Sofuoglu, spricht während eines Interviews. Foto: Gregor Fischer/Archiv dpa/lsw

Stuttgart. «Nach Özil sollte nun die ganze Leitungsebene des Deutschen Fußball-Bunds (DFB) zurücktreten, damit ein echter Neuanfang für die deutsche Nationalmannschaft denkbar ist», sagte der Bundesvorsitzende Gökay Sofuoglu der «Heilbronner Stimme» (Dienstag). «Özil als Sündenbock für das Ausscheiden aus der WM zu deklarieren, ist mehr als eine billige Ausrede.»

Mit dem 29-Jährigen verliere die Nationalelf nicht nur einen brillanten Techniker, sondern auch viele Hoffnungen auf junge Talente mit Migrationshintergrund. Diese seien jetzt möglicherweise weniger motiviert: «Vielfalt in der Nationalmannschaft war ein tolles Vorzeigeprojekt, das durch unfähige Führungskräfte nun zu scheitern droht.» Sofuoglu ist auch Landeschef der Gemeinde in Stuttgart.

Özil hatte am Sonntag die Konsequenzen aus der Affäre um die umstrittenen Fotos mit dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan vor der WM gezogen. Dabei kritisierte er den Deutschen Fußball-Bund (DFB) und vor allem dessen Präsidenten Reinhard Grindel, deutsche Medien und Sponsoren für ihren Umgang mit ihm.

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Erstellt:
23. Juli 2018, 13:18 Uhr
Aktualisiert:
23. Juli 2018, 12:40 Uhr
zuletzt aktualisiert: 23. Juli 2018, 12:40 Uhr

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