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Tübinger Soziologin forschte über Ditib-Moscheegemeinden
Theresa Beilschmidt, 32, studierte nach dem Abitur am Tübinger Uhlandgymnasium in Dortmund und Göttingen Kulturwissenschaften. Sie promovierte 2015 an der Universität Gießen im Fach Soziologie. Seit einigen Monaten ist sie Referentin an der katholischen Akademie St. Jakobushaus in Goslar und organisiert Seminare zu den Themen Migration, Flucht/Asyl, Integration und Islam. Ihre Doktorarbeit „Gelebter Islam“ ist im Transcript-Verlag erschienen (270 Seiten, 34,99 Euro). Privatbild: Lübke
Die Zentrale ist fern

Tübinger Soziologin forschte über Ditib-Moscheegemeinden

Theresa Beilschmidt ist zurzeit eine begehrte Gesprächspartnerin der Medien. Denn in ihrer Doktorarbeit befasste sich die Tübingerin mit der Türkisch- Islamischen Union der Anstalt für Religion, Ditib, dem größten islamischen Verband in Deutschland. Seit dem „Gegenputsch“ des türkischen Präsidenten Erdogan hat Ditib ein verschärftes Glaubwürdigkeitsproblem.

26.08.2016
  • Ulrike Pfeil

TAGBLATT: Frau Beilschmidt, als Sie Ende 2015 Ihre Doktorarbeit veröffentlicht haben, konnten Sie vermutlich nicht ahnen, welche politische Brisanz das Thema Ditib durch die Ereignisse in der Türkei bekommen würde.Beilschmidt:Nein, ich habe nicht damit gerechnet, dass Ditib auf diese Weise in den Fokus geraten würde. Für die Behörden und die anderen Religionsgemeinschaften hier war der Dachverban...

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