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Da waren Lichtblitze

Tübinger Physiker entwickeln einen neuartigen Laser

Physiker der Uni Tübingen haben einen neuartigen Laser aus kaltem Gas entwickelt.

20.12.2011

Tübingen. Ein normaler Laser besteht aus einem Lichtverstärker und einem Satz Spiegel, der das verstärkte Licht zurück zum Verstärkereingang führt. Bei effizienter Rückkopplung bildet sich spontan ein Laserstrahl. In so genannten DFB-Lasern können die Spiegel auch durch ein Gitter ersetzt werden, das das Licht durch Beugung in sich zurückführt.

Forschern des Physikalischen Instituts der Uni Tübingen ist es nun gelungen, solche Reflexionsgitter komplett aus einem extrem dünnen Rubidiumgas herzustellen. Dasselbe Gas, aus dem das optische Gitter geformt wird, kann gleichzeitig auch als optischer Verstärker verwendet werden. So erhält man einen DFB-Laser, der nur aus Licht und Gas besteht.

William Guerin und sein Mitarbeiter Alexander Schilke, die sich am Physikalischen Institut seit zwei Jahren mit der Reflexion von Licht an optischen Gittern befassen, war die Entdeckung des Laser-Potenzials selbst eine Überraschung. Eigentlich arbeiteten sie nur an der Verbesserung des Reflexionsgrads des optischen Gitters aus Rubidiumgas. „Auf einmal waren unsere Photodetektoren gesättigt und wir haben unerwartete Lichtblitze gesehen, wo keine sein sollten.? Eine Anwendung des neuen Lasers könnte in der Entwicklung von ultravioletten Lasern liegen, für die konventionelle Spiegel nicht geeignet sind. ST

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Erstellt:
20. Dezember 2011, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
20. Dezember 2011, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 20. Dezember 2011, 12:00 Uhr

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