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Neue Pläne nach K8

Tübinger Investor in der Katharinenstraße

Ein Tübinger Investor will den Karren aus dem Dreck ziehen: Aus dem gescheiterten Projekt K 8 wird jetzt der „Katharinenhof“ – mit mehr Wohnungen und weniger Geschäften.

21.11.2015

Von mre

Reutlingen. Das Projekt K 8 in Katharinen- und Hofstattstraße hatte die Reutlinger jahrelang bewegt. Anwohner protestierten und sammelten Unterschriften gegen die Pläne der Stuttgarter Planungsgesellschaft Sepa. Der Geschichtsverein erklärte, das geplante Projekt sei für die Altstadt unverträglich. Vorigen Juli hat Sepa schließlich die Kaufoption für das Eckgebäude Katharinenstraße 10, die ehemalige Knödlersche Buchhandlung, nicht verlängert (wir haben mehrfach berichtet).

Nun wird aus K 8 das Projekt „Katharinenhof“. Neuer Investor ist, wie nach der Gemeinderatssitzung am Donnerstag bekannt wurde, die Exklusiv Wohnwert GmbH aus Tübingen. Sie will den Fokus stärker auf Wohnungsbau richten. Sepa sei ausgestiegen, weil die Gesellschaft ihr Augenmerk vor allem auf den Handel richte, hieß es.

Das Eckhaus wird ausgenommen. Die Pläne umfassen nun nur noch die Katharinenstraße 8 (früher das „Kali“-Kino) und 6 sowie das unbebaute Areal in der dahinterliegenden Hofstattstraße samt dem Parkplatz der Kreissparkasse.

Aus den früher geplanten 3000 bis 4000 Quadratmeter Ladenfläche sind nun rund 1600 geworden, aufgeteilt auf drei Geschäfte im Erdgeschoss. Der Tübinger Investor will in den gegenüberliegenden jeweils dreiteiligen, giebelständigen Wohn- und Geschäftshäusern insgesamt 34 Wohneinheiten schaffen. Der Gemeinderat hat am Donnerstag einstimmig einen öffentlichen Gestaltungsbeirat mit externen Fachleuten für das geplante Projekt eingesetzt.

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Erstellt:
21. November 2015, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
21. November 2015, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 21. November 2015, 12:00 Uhr

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