Tübingen und die Badenixe


„Eine eindeutige und unveränderliche Demarkationslinie, welche die ‚richtige‘ Kunst von vergeblichen Bestrebungen trennt, dürfte es kaum geben“: Gedanken zur Kunst im öffentlichen Raum und zu Carol Feuermans umstrittener Skulptur „Midpoint“.

Die Kunstkommission für den öffentlichen Raum lässt kein gutes Haar an Carole A. Feuermans Skulptur „Midpoint“ – und rät von einer Aufstellung ab. weiterlesen

Die Kunsthistorikerin Ursula Schwitalla ist Ausstellungsmacherin und freiberufliche Kunstberaterin, sie organisiert außerdem seit vielen Jahren für die Kunsthistorische Gesellschaft und andere Partner die erfolgreiche Tübinger Veranstaltungsreihe „Architektur heute“.

In der Kunsthalle entzündete sich eine Kontroverse um Kunst im öffentlichen Raum und um die umstrittene „Badenixe“, jene Skulptur der Hyperrealismus-Vertreterin Carole A. Feuerman, die für Tübingen angekauft werden soll.

Die Neckarfront ist ein noch immer wunderbarer Ort, und dies trotz des allmählichen ästhetischen Niederganges des Neckarbrückenkopfes. Sie zu bewahren und zukünftigen Generationen möglichst unverändert zu übergeben ist die oberste Pflicht aller Tübinger, vom Bürgermeister angefangen.

Naserümpfend nehmen die Danneckerschen Nymphen im Anlagenpark zur Kenntnis, dass im Zuge des Europaplatz-Umbaus der See zu ihren Füßen um fast ein Drittel schrumpfen soll.

In der Tübinger Kunsthalle wird der Hyperrealismus in der Skulptur neu entdeckt und in der unmittelbaren Nachbarschaft eingeordnet. Es ist zudem eine vorbildliche Kooperation mit dem Institut für Auslandsbeziehungen.