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Tübingen hatte so viele Gäste wie nie zuvor
Seit Dezember 2016 erleichtern Schilder Touristen die Orientierung in Tübingen. Archivbild: Metz
Bei Touristen besonders beliebt

Tübingen hatte so viele Gäste wie nie zuvor

Die Universitätsstadt meldet für das Jahr 2017 einen Rekord bei den Besuchen und Übernachtungen.

08.03.2018
  • ST

Tübingen erlebte 2017 sein erfolgreichstes Tourismusjahr seit Beginn der Erhebung 1984. Die Zahl der Übernachtungsgäste und Ankünfte stieg in Tübingen weiter: Im vergangenen Jahr verzeichnete die Universitätsstadt 139664 Ankünfte (angereiste Personen) und 268996 Übernachtungen – davon 25960 und 61 634 Auslandsgäste). Insgesamt stiegen im Vergleich zum Vorjahr die Ankünfte um 3,9 Prozent und die Übernachtungen um 2 Prozent – mehr als im baden-württembergischen Durchschnitt. Im Vorjahr waren die Zahlen gegenüber 2016 allerdings noch zweistellig gestiegen.

Der mit Abstand übernachtungsstärkste Monat war wieder der Juli, gefolgt von September, Mai und Oktober. Auch im eher „zurückhaltenden“ August gab es 2017 eine leichte Zunahme. Insgesamt zeigen die Übernachtungszahlen im dritten Quartal (August bis Oktober) einen Aufwärtstrend, obwohl der September 2017 etwas zu kühl und zu nass war und im Oktober starke Herbststürme über Deutschland fegten.

Die größte ausländische Besuchergruppe waren – wie im Vorjahr – die Gäste aus der Schweiz, noch vor den Gästen aus Italien, den USA und Frankreich. Den Spitzenplatz mit den meisten Übernachtungen belegt Italien, gefolgt von den USA, der Schweiz, Großbritannien und Frankreich.

Seit einigen Jahren ist die Schweiz für die Wirtschaftsförderung und den Verkehrsverein Tübingen ein bevorzugter sogenannter Quellmarkt: „Beilagen und Reportagen in Endverbrauchermagazinen, E-Magazine, Werbekartons in Zugabteilen und Straßenbahnen, die Zusammenarbeit mit Railtour Suisse und andere PR-Maßnahmen durch den Verkehrsverein und die WIT sowie die jährliche Präsenz Tübingens auf der Schweizer Urlaubsmesse FESPO in Zürich tragen Früchte und bestätigen das Engagement, Tübingen und die gesamte Region weiterhin als attraktives Reiseziel in der Schweiz zu empfehlen“, sagt Gabriele Eberle, die Geschäftsführerin des Bürger- und Verkehrsvereins Tübingen (BVV).

Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer von Schweizern in Tübinger Beherbergungsbetrieben liegt allerdings nur bei 1,6 Nächten. „Hier gilt es, Lust auf mehr zu machen. Denn das Ziel jedes touristischen Marketings und der Wunsch eines jeden Hoteliers ist es, die Gäste zum Bleiben zu bewegen“, so Eberle.

Insgesamt verzeichnet Tübingen seit vielen Jahren eine durchschnittliche Übernachtungsdauer von 1,8 bis 2,1 Tagen. „Das ist ziemlich normal im Städtetourismus“, erklärt Claudia Rist von der Wirtschaftsförderung Tübingen. Den Wunsch nach einer zweiten oder gar dritten Übernachtung beim Gast zu erzeugen, könne für eine mittelgroße Stadt wie Tübingen nur mit einem attraktiven, gut erreichbaren und erlebbaren Umland gelingen. Daher beteiligt sich Tübingen an den Aktivitäten des Landkreises wie der Einrichtung von zertifizierten Premiumwander- und Premium-Spazierwegen am so genannten „Früchtetrauf“. „Das ist gleichermaßen eine gute Sache für Einheimische wie für Gäste“, so Rist.

Dass Tübingen mit seiner Nähe zum Naturpark Schönbuch, zur Schwäbischen Alb mit ihren Burgen, Schlössern und Höhlen und zur Outletcity Metzingen auch gerne als Ausgangspunkt für Ausflüge in die Region gewählt wird, bestätigten Besucher des gemeinsamen Tübingen-Stands auf der FESPO, der größten Messe für Ferien und Reisen in der Schweiz, Ende Januar in Zürich.

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08.03.2018, 01:30 Uhr
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