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Trumps neuer Kampfhund
Der konservative Stephen K. Bannon ist neuer Wahlkampagnenmanager von Donald Trump. Foto: afp

Trumps neuer Kampfhund

Erzkonservativ und für schmutzige Kampagnen bekannt: Donald Trumps neuer Kampagnen-Chef setzt auf Sieg des Republikaners.

20.08.2016
  • PETER DE THIER

Seit Wochen befindet sich Donald Trump in Umfragen im freien Fall. Nun soll der radikal-konservative Medienunternehmer Stephen K. Bannon dem republikanischen Präsidentschaftskandidaten helfen, das Ruder herumzureißen, um seine demokratische Gegnerin Hillary Clinton zu schlagen. Als neuer Leiter der Donald-Trump-Kampagne, wird der Chef der konservativen Website „Breitbart News“ zum Angriff blasen und während des restlichen Wahlkampfs schweres Geschütz auffahren. Der frühere Marineoffizier und Investmentbanker beschreibt seinen Medienkonzern als „virulenten Gegner der politisch Etablierten, vor allem der dauerhaften politischen Klasse“. Eine unmissverständliche Anspielung auf Dynastien wie die Bushs und allem Clintons, die von Breitbart seit seiner Gründung 2007 laufend angegangen werden.

Dieses Ziel wird Bannon auch bei den anstehenden Fernsehdebatten der Präsidentschaftskandidaten verfolgen. Trumps neuer Kampfhund ist überzeugt, dass beide Clintons deutlich mehr Leichen im Keller haben, als die US-Wähler bisher ahnen. Der 62-Jährige, der nach seiner Karriere als Banker Filmproduzent war und unter anderem einen Film über Trumps politisches Vorbild Ronald Reagan gedreht hat, zögert nicht einmal, Hillary Clinton mit Tötungsdelikten in Verbindung zu bringen. Dass unter zwielichtigen Umständen sechs Menschen starben, die kurz davor standen, angeblich korrupte Geschäfte der milliardenschweren Clinton-Stiftung an die Öffentlichkeit zu bringen, könnte Bannon einfließen lassen.

Offiziell heißt es, dass der konservative Medienguru den Immobilienunternehmer Trump dazu animieren will, „authentisch zu sein“. Er soll sich auf jenen rabiaten, kämpferischen und persönlich beleidigenden Stil zurückbesinnen, der ihm bei den Vorwahlen Siege beschert hat.

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20.08.2016, 06:00 Uhr
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