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Stuttgart/Ditzingen

Trumpf-Chefin: Aufschwungs-Phase könnte bald vorüber sein

Um eine halbe Milliarde hat der Maschinenbauer und Laserspezialist Trumpf seinen Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr (30.

19.07.2018

Von dpa/lsw

Die Vorsitzende der Geschäftsführung der Trumpf-Gruppe, Nicola Leibinger-Kammüller. Foto: Marijan Murat/Archiv dpa/lsw

Stuttgart/Ditzingen. Juni) gesteigert. «In vielen Märkten haben wir unsere Planungen übertroffen», sagte Trumpf-Chefin Nicola Leibinger-Kammüller am Donnerstag. Über die Stränge schlagen will man bei Trumpf dennoch nicht. «Wir beobachten die Entwicklung der weltweiten Konjunktur sehr aufmerksam», sagte Leibinger-Kammüller. «Es mehren sich die Zeichen, dass diese lange Phase des Aufschwungs bald vorüber sein könnte. Darauf wollen wir vorbereitet sein.»

Nach vorläufigen Zahlen hat Trumpf den Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr um 15 Prozent auf rund 3,6 Milliarden Euro gesteigert (Vorjahr 3,1 Milliarden Euro). In Deutschland setzte der Laserspezialist mit rund 700 Millionen Euro am meisten um. Die USA und China waren mit je 450 Millionen Euro die nächstgrößten Einzelmärkte. Und auch die Entwicklung der Umsätze mit europäischen Kunden sei erfreulich verlaufen, teilte das Unternehmen mit.

Vor allem im Geschäft mit der Chip-Industrie ist Trumpf derzeit erfolgreich. Die Ditzinger haben spezielle Laser entwickelt, die mit Hilfe extrem ultravioletter Strahlung die Oberflächen von Chips für die Computerindustrie belichten. So können auf den Chips noch kleinere Strukturen geschaffen werden als bisher möglich. Auch der industrielle 3D-Druck habe ein erfreuliches Wachstum hingelegt, heißt es bei Trumpf. Mit den 3D-Druckern lassen sich beispielsweise komplexe Bauteile für die Industrie produzieren.

Trumpf beschäftigt weltweit aktuell rund 13 500 Menschen, gut 10 Prozent mehr als im Vorjahr. In Deutschland sind es mehr als 6700 Mitarbeiter, davon knapp 3900 am Stammsitz in Ditzingen.

Die Vorsitzende der Geschäftsführung der Trumpf-Gruppe, Nicola Leibinger-Kammüller. Foto: Marijan Murat/Archiv dpa/lsw

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Erstellt:
19. Juli 2018, 13:40 Uhr
Aktualisiert:
19. Juli 2018, 14:40 Uhr
zuletzt aktualisiert: 19. Juli 2018, 14:40 Uhr

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