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Kommentar zu Chinas Reaktion im Handelsstreit

Trump sei Dank

Man mag von US-Präsident Donald Trump halten, was man will. Aber neben all dem Porzellan, das er auf dem wirtschaftlich wichtigen Gebiet der Handelspolitik zerschlagen hat oder vielleicht auch nur zu zerschlagen droht, kann er jetzt einen greifbaren Erfolg vorweisen: China hebt den Joint-Venture-Zwang für ausländische Autohersteller auf.

18.04.2018
  • Helmut Schneider

Es ist dies nicht nur ein Erfolg, sondern sogar ein großer Erfolg. Zumal Peking angekündigt hat, binnen fünf Jahren alle Restriktionen für ausländische Hersteller aufzuheben, die auf den riesigen Markt im Reich der Mitte drängen. Der Joint-Venture-Zwang war für Peking ein Mittel der Entwicklungspolitik im doppelten Sinne.

Der Zwang zu Gemeinschaftsunternehmen diente zunächst dazu, an das Know-How der ausländischen, hier vor allem auch der deutschen Hersteller, zu gelangen. Die Sorge von Daimler & Co, sie könnten auf diese Weise ihren entscheidenden Wettbewerbsvorteil verlieren, ist nicht unbegründet. Der zweite Effekt ist der Schutz des eigenen Marktes.

Es mag sein, dass China inzwischen seine Ziele beim Aufbau einer eigenen Automobilindustrie weitgehend erreicht hat. Wenn der Joint Ventur-Zwang aber auch in anderen Bereichen aufgehoben wird, wäre der Handelskrieg vorbei, ehe er so richtig begonnen hat – ausgerechnet Trump sei Dank.

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18.04.2018, 06:00 Uhr
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