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In Rottenburg weht ein ganz besonderer Wind

Trotz Nieselregens und eisiger Temperaturen rund 1000 Zuschauer beim Hexentanz auf dem Marktplatz

Auch wenn tagsüber wegen eisiger Temperaturen weniger „Narrete“ als sonst auf den Straßen waren: Am Abend, beim Hexentanz, war dann der Rottenburger Marktplatz wie immer gesteckt voll. Rund 1000 Zuschauer drängten sich in mehreren Reihen hinter den Absperrgittern.

05.02.2016

Rottenburg. Sie trotzten mit Schirm, Charme und Melone dem zunehmenden Regen, um sich am immergleichen Spektakel zu ergötzen: der Ausrufung der Fasnet durch Gräfin Mechthild und dem Tanz der greulicher Stadthexen, die anschließend von grimmigen Ahlanden vertrieben werden. Für viele Rottenburger ein Muss – und für viele Auswärtige eine Attraktion, eine lange Anreise wert.

Auch dieses Mal gelang die Inszenierung ohne Pannen: Die Hexen setzen ihren Kessel in Brand, schwenkten die Besen und schwangen die Strohpantoffeln zur Marschmusik von der Stadtkapelle. Heuler und Raketen zischten in den nachtschwarzen Himmel, Rauchschwaden trieben über den Platz. Mit Dreizack gebot der Teufel dem ausufernden Treiben Einhalt und trieb die schaurige Schar zur geordneten Choreografie an.

Doch die Ahlande mit ihren Saublôdern vertrieben die schaurigen Wesen vom Platz, hopsten zum Takt und ließen die Schellen erschallen: ein wogendes Meer aus weißen Fellen. „Und jetzt gehen wir alle hinauf in die Halle“, reimte der Ansager vom Rathausbalkon. In der Festhalle wird auch in den folgenden Tagen feste weiter gefeiert, bis die Fasnet wieder dorthin zurückkehrt, wo sie begonnen hat: auf den Marktplatz, wo sie am Dienstagabend verbrannt wird. ele/Bild: Metz

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Erstellt:
5. Februar 2016, 01:07 Uhr
Aktualisiert:
5. Februar 2016, 01:07 Uhr
zuletzt aktualisiert: 5. Februar 2016, 01:07 Uhr

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