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Karlsruhe

Trockenheit: Niedrigwasser vor allem für kleinere Gewässer

Die anhaltende Trockenheit lässt die Wasserstände in vielen Flüssen Baden-Württembergs langsam sinken.

26.07.2018

Von dpa/lsw

Ein Spaziergänger läuft bei Friedrichshafen auf dem trocken gelegten Grund des Bodensees. Foto: Patrick Seeger dpa/Archiv dpa/lsw

Karlsruhe. Von Niedrigwasser betroffen seien hauptsächlich kleine und mittlere Gewässer, teilte die Hochwasservorhersagezentrale Baden-Württemberg am Donnerstag mit. Von Februar bis Juni seien im Südwesten nur rund zwei Drittel des nach dem langjährigen Mittel zu erwartenden Niederschlags gefallen. An rund 45 Prozent der Pegel sei der Wasserstand bereits unter den niedrigsten Wert eines durchschnittlichen Jahres gefallen.

Am Bodensee in Konstanz lag der Pegel am Donnerstagmorgen bei 3,39 Metern und damit um 65 Zentimeter unter dem üblichen Mittelwert für Juli. Im Untersee des Bodensees bei Radolfzell ist der Wasserstand auf den bisher niedrigsten Stand in einem Juli gesunken. Am Rhein bei Karlsruhe (Pegel Maxau) liegt der Wasserstand aktuell zwischen 3,90 und 4,00 Metern und damit noch rund 15 Zentimeter über dem jährlichen Niedrigwasserstand. In Neckar und Donau liegen die Wasserstände ebenfalls noch etwas oberhalb des mittleren Niedrigwassers.

Für die kommenden Tage erwartet die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) wegen des trockenen und heißen Wetters mit weiter sinkenden Wasserständen. Einzelne Schauer oder Gewitter könnten zwar zu lokalen Anstiegen führen, an der Niedrigwassersituation aber nichts ändern.

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Erstellt:
26. Juli 2018, 14:20 Uhr
Aktualisiert:
26. Juli 2018, 12:10 Uhr
zuletzt aktualisiert: 26. Juli 2018, 12:10 Uhr

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